Pans
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Parketten
Berwaltungsrath besteht aus 15 Actionairsund wird von einem Discont-Comité , das speciellEs Industriellen zusammengesetzt ist, assistirt. Dieunmittelbare Leitung der Geschäfte ist zwei Direktorenübertragen. Diese Anstalt discontirt a) Werth-f öftere, die sowohl in Paris, in den Provinzen undun Auslande zahlbar sind; b) Papiere, ausgestelltan die Ordre seiner Untercomptoirs; c) Anweisungen?u lhre Ordre; überhaupt discontirt sie PapiereArt an Ordre und auf unbestimmte Verfallzeit,welche von kaufmännischen oder industriellen Unter-uehmungen herrühren; sie leistet Vorschüsse auf^erkaufe, auf Actien und Obligationen von indu-ü^îEen und Kreditunternehmungen der anonymenGesellschaften Frankreichs, jedoch nur bis zum Be-ttag von 2 /g des Courswerthes solcher Actien undLeuten; sie befaßt sich mit allen Zahlungen und^aaasfogeschäften, stellt, zuvor durch Waaren, Geld,^künden gedeckte Tratten und Wechsel aus, eröffnet^ubscriptionen auf Staats- oder andere Anlehen,aber nur für Rechnung Dritter und gegen eine be-mmmte Provision; sie übernimmt alle Arten vonUrkunden und Werthpapieren depositionsweise, ver-Mtttelst einer Aufbewahrungsvollmacht; sie unter*« le 9i sich der Ausstellung von Agenten in Frankreich,bem Auslande und in den französischen Colonien,unter ihrer Verantwortlichkeit rc. Die Bank dis-^sillrt, mit Ausnahme der Feiertage, jeden Tag.Iu hat Filiale zu Shanghai, Calcutta, Hongkong,^algon, Bombay, Madras, Pondichéry, la Reunion,Martinique, Quadelupe und Guyana. — 3) DieuUgerneineMobiliarkredit-GesellschaftV, générale de crédit mobilier, gemeinhin nuriRKo mobilier genannt). Diese am 16. Decembereröffnete Anstalt, deren Idee von dem BankierPierre ausging, besitzt einen Fonds von 60 Mill.
eingetheilt in 120,000 Actien à 500 Fr. Die15 * 0I ? cn ^ er Gesellschaft, welche durch einen ausc Mitgliedern bestehenden, von der Generalver-l inrntung gewählten Rath verwaltet wird, bestehen:- rn der Zeichnung und Erwerbung öffentlicherdeii ll ' àtien und Obligationen bei den verschie-dnn ^ nls anonyme Gesellschaften constituirten in-Em's^llen. und Kreditunternehmungen; 2) in dertrast ' l0tl îhrer eigenen Obligationen in einem Be-wpiî' ^blcher dem bei jenen Zeichnungen und Er-oder verwandten gleich ist; 3) in dem Verkaufr Verpfändung aller erworbenen Effecten,ders m un k Obligationen, und in dem AustauschK-, Oben gegen andere Werthgegenstände; 4) in derReales' auf alle Anleihen, in der Cession undà " îsirung derselben, sowie aller Unternehmungenlil."!1jchbr Arbeiten; 5) in dem Leihen auf öffent-aatin ^cten, auf Depositen von Actien und Obli-jjL.s?*», und in der Eröffnung von Contocorrent-aeap îwn auf Depositen dieser verschiedenen Werth-w^?uande; 6 ) in der Annahme von Summen in6utTrt° CO c5 etlt ; 7) in der Vermittlung aller Einzie-schau-" Rechnung der obengenanntcn Gesell-
Cou>>^' Abzahlung ihrer Zins- und Dividenden-8 ) j., und überhaupt aller ihrer Dispositionen;dieser n galten einer Depositmasse für die ScheinePari« ^"Vernehmungen. — Außerdem gibt es inMuna°« bisle andere wichtige Privatunterneh-
die 80 ., die Société du crédit foncier de France,r ea & ? lete du crédit agricole, die Sociétés fonciè-ivdus/^i^o^Hièî'Ls, die Société générale de CreditCredit- 116 * commercial, die Sociétés générales demobilier Espagnol & Italiene, die Compag-
nie impériale immobilière, die Compagnie anonymedu chemin de fer & des docks de Saint-Quen, dieCaisse d’Epargne & de Prévoyance de Paris , dieCaisse générale des warrants & de la consignation,das Comptoir des Halles & Marchés, das Comptoirdu commerce & de l’industrie des Ardennes , dasComptoir d’avances sur titres , das Comptoir despetits capitaux, die EurOpean Bank , die Banqueimpériale Ottomane, die Banque générale suisse,die Banque de Credit & de dépôt des pays-bas, dieCompagnie des entrepôts & magazins généraux deParis etc. Außerdem Hat Paris eine Menge Asse-kuranzgesellschaften verschiedener Art, ein Handels-tribunal und eine Handelskammer, ein Conseilde Prud'hommes , Schauanstalten für Seide undWolle, eine Münzsammlung, eine Münze rc.Unter den zahlreichen Handelsanstalten, welche Parisbesitzt, ist besonders die Börse zu erwähnen, ein1808 begonnener, 1826 vollendeter stattlicher Palast,der sowohl für die Geschäfte in Staatspapieren undWechseln, als auch für die in Waaren bestimmt ist.Der Börsensaal wird täglich, mit Ausnahme derSonn- und Festtage, um 12 Uhr geöffnet und essteht der Eintritt bis 5 Uhr allen Bürgern, selbstden Fremden, frei. Am Ende des Saals ist eindurch ein Gitter abgeschlossener Raum (le Parquet),welchen nur die beeidigten Mäkler (agents de change)betreten dürfen. Sie stellen sich um einen ebenfallsumgitterten, in der Mitte freien Raum (la corbeille)und bieten nun gegenseitig ihre verschiedenen Staats-und andern Werthpapiere mit lauter Stimme an.Andere Gruppen, namentlich vor dem Parquet,machen ihre Notizen oder schließen auf Grund derPreise im Parquet ebenfalls Käufe. Um 3 Uhr istdie Fondsbörse beendigt, was wie bei der Eröffnungdurch eine Glocke angekündigt wird; die Mäkler tre-ten zusammen und zeichnen den Preis der zuletzt ab-geschlossenen Geschäfte auf, der alsdann als Tages-cours gilt und unmittelbar darauf gedruckt ausge-geben wird. Der Börsensaal bleibt nun bis 5 Uhrfür Waarengeschäfte, unter denen die Lieferungsge-schäfte von Landesprodukten, wie Oel, Seife, Spi-ritus rc., eine nicht unbedeutende Rolle spielen, ge-öffnet.
Rechnung, Münzen, Maße und Gewichte,s. Frankreich.
Pariser Blau, s. Berlinerblau.
Pariser Gelb, s. Chromgelb.
Pariser Grün nennt man eine Art dunklesMineralgrün.
Pariser Lack, s. Florentiner!«ck.
Pariser Roth wird ein fein geschlämmtes Eisen-oxyd genannt, das besonders zum Putzen des Goldesbenutzt wird.
Pariser Stifte werden die Drahtstifte (s. d )zuweilen genannt.
Pariskraut, s. Einbeere.
Parketten oder P a r q u e t s nennt man eine Artder Bedeckung eleganter Zimmerfußböden, die ausregelmäßig zugeschnittenen und mit den Kanten zu-sammengefügten .Bretstückchen besteht, welche meistvon zwei oder mehr verschiedenen Farben sind, odersich doch durch die verschiedene Lage der Holzfasernvon einander unterscheiden. Sie sind gewöhnlich inTafeln von 1—IV 2 Elle im Quadrat zusammenge-fügt, welche mit unsichtbaren Schrauben auf demFußboden befestigt und durch Ruthen dicht mit ein-ander verbunden werden, so daß der ganze Fußboden,welcher gewöhnlich gebohnt wird, mit symmetrischen,