Paternoster
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Peau de poule
fluttuni, Zucker, Süßholz, Magnesia und salzsauremMorphium besteht.
Paternoster, s. Rosenkränze.Paternosterbaum, s. Zeder ach.Paternosterkörner, s. Abrusbohnen.Patokes heißen leichte, gedruckte, gemalte oderauch gestickte ostiudische Seidenzeuge, die besondersw der Provinz Guzurate verfertigt werden und nachden ostiudischen Inseln gehen, wo die reichen Einge-voreuen sie als Pagnes tragen.
^ Patras, befestigte Stadt am Meerbusen von"atras oder von Lepanto auf der Halbinsel Moream Griechenland, mit 12,000 Einw., die bedeutendsteHandelsstadt des Landes. Sie ist, nachdem sie imgtlechischen Freiheitskriege fast gänzlich zerstört wor-?^n, neu und regelmäßig wieder aufgebaut. Sie hat^Kirchen, eine Moschee, Citadelle, einen schönenHafen mit Molo, bedeutende Magazine, und ist nichtallein der Mittelpunkt des Handels von Morea,pudern auch der erste Seehasen Griechenlands. Diewichtigsten Ausfuhrartikel sind Korinthen,^ttde, Wolle, Haare, Oel, Getreide, Häute, Gum-ur-Tragant, Knoppern, Feigen, Lakrizensaft, Tabak,gesalzene Fische, Blutegel, Käse rc. Die be-deutendsten Einfuhrgeschäfte werden mit Eng-and Oesterreich und Frankreich gemacht. Von^-Ugland kommen hauptsächlich Garne, Gewebe allerä Metalle und Colonialwaaren; von OesterreichH°s;, Metalle, Baumwollen-, Wollen-, Leineu- und^ndenwaaren, Getreide, Glas- und Kurzwaaren,Bijouterien, Droguen rc.; von Frankreich31m a • e f Kurzewaaren, Gewebe aller Art rc.; von«ierika Häute und Colonialwaaren; von Italienchwesel; von Holland Colonialwaaren. Der Werthm,? A^auimten Einfuhr bestes sich im Jahre 1862di- ^8,702 Frs.; gegen 8.0 i 9,283 Frs. in 1861;tus» ^"^^uhr des Jahres 1862 erreichte den Werth9,206,764Frs.; gegen 9,830,139 Frs. im Vor-trl\ . Korinthenerndte des Districts Patras
ä; tl ' 1862: 14,343,608 Pfd. In den Hafen700 L^sas sind in letztgenanntem Jahre überhaupt168 mit 88,001 Tonnen eingelaufen, wovon
264 mit 49,756 Tonnen unter britischer und
An« r '25,610 Tonnen unter griechischer Flagge,ausgelaufen sind 774 Schiffe mit 87,149 Tonne».
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beail toon riuer ungemein vortheilhaften Lagestrick Ulitten unter den fruchtbarsten Land-^'-uechenlands gelegen, verspricht eine bedeu-Lah 8 Zukunft, wie sie keine andere Stadt dieses12 ^sten kann. Sein Wohlstand nimmt seitlickp : nachdem man in Schwefel das untrüg-bep„?^"^uckel gegen die Traubenkrankheit erfunden,-östs^ud zu. Auch haben die englischen und fran-laff!» " Handlungshäuser, die sich hier niederge-der„ ' allein durch Hebung des Handels, son-getr^^ ^ Ackerbaues und der Seidenkultur bei-benlhi' Namentlich durch Anlegung größerer Sei-den N uuereieu, durch Vermehrung' des AnbauensWxj^ ^uiwolle, durch Verbesserung der Kultur desWeck? ^ bessere Trocknung der Korinthen rc.Patra«^ ' e ]. Cou *fe. Wechseloperationen werden inschift außer den für das Import- und Exportge-^Ur aus nicht gemacht; gewöhnlich wwd
Produk!-^^ c. 6 eude Plätze und zwar meistens gegena,,s af 3 Dionate dato gezogen:
' ^°rno in Drachma und Lepta für 1 Liranuova; ’ +
" ""don in Pence Sterl. für 1 mexik. Silber-
piaster (neuere Piaster Mexikos und der süd-amerik. Republiken).
auf Paris und Marseille in Drachma und Leptafür 1 Franken.
,, Trieft in Drachmen und Lepta für 1 Fl. österr.Währung, zahlbar in Banknoten.
„ Venedig in Drachmen und Lepta für 1 Fl.österr. W.
Platzgebräuche und Handelsanstalten.Die Korinthen werden hier pr. Millar von 1000Psd. venet. Schwergewicht in Colonnaten oder span.Piastern verkauft; die Knoppern ebenso, doch auchpr. Okka in Drachmen; Käse pr. Kantar, Oel pr.venet. Barile, Feigen pr. Millar von 1000 Kränzen,welche gewöhnlich 13 —14 Kantar wiegen, dieübrigen Artikel meist pr. Okka. Für Commissions-gebühr auf Korinthen werden 3 % berechnet, undwenn sie nicht in Patras oder in Vostizza selbst, vonwo die Versendung geschieht, gekauft werden, kom-men noch besondere Spesen hinzu, die bis 1 Piasterpr. Millar betragen. Von den Korinthen und an-deren^ Landesprodukten erhebt die Regierung eineAbgabe von 10 %, und eine im Hanpthafen jederProvinz niedergesetzte Commission bestimmt all-monatlich den dabei zum Grunde zu legenden Preis.Von mehreren Artikeln kann jedoch der Zehnten nachder Wahl des Producenten in Natura geleistet wer-den. Der Eingangszoll beträgt 10 °/ 0 , der Aus-gangszoll 6 % vom Werth; auf Getreide und Mehlaber wird der eine wie der andere nach der Quantitätund nach einer nach dem Durchschnittspreise verän-, derlichen Norm erhoben. — Patras besitzt eineI Zweigbank der Nationalbank in Athen, ein Handels-! gericht und eine Handelskammer.
I Rechnung, Münzen, Maße und Gewichte,j s. Griechenland.
| Patriarchcitronen oder süße Lumien, heißt! eine auf der Insel Sicilien erbaute Citronenart voni süßem, höchst angenehmem Geschmack.
katron d’Hollande heißt eine Art Leinen-s damast zu Tischzeug u. dgl., der besonders in Hollandverfertigt wird.
Pattach heißt eine geringe Art levantischer Soda.
Paulgaut, ein Längenmaß (Zoll) im birma-nischen Reiche.
Paulit, s. Hornblende.
Paut, s. Calcuttahanf.
Pavie heißt eine den Uatrons ä'Ilollanäo ähn-liche Art feiner Leinendamast, der in Belgien und aneinigen Orten des nördlichen Frankreichs verfertigtwird.
Pavillon - Etamine werden die Flaggentüchcrgenannt.
Paxarete oder Pacarete ist ein feiner, süßer,weißer spanischer Wein aus der Umgegend von Leresde la Frontera in der Provinz Sevilla, von demman zwei Sorten unterscheidet. Die beste, welchesehr fein und zart ist, und alle an den Malvaster-weinen geschätzte Eigenschaften in sich vereinigt,wächst bei dem ehemaligen Kloster Paxarete, 3 A Mei-len von Leres de la Frontera; die zweite, welche süß,angenehm und wohlriechend ist, wird zu den Leres-wemen gerechnet.
Payanne heißt eine Art roher Organsinseide, ausder italienischen Provinz Terra die Lavoro.
Payasse, s. Biasse.
? 6 , der in Portugal und Brasilien als Längen-maß dienende Fuß.
Peau de poule nannte man früher einen ein-