Pistolles 361 Platillas
Watt seit 1640 ähnliche Münzen in Frankreich uttd'Pater auch in Rom, Genua, Portugal, der Schweiz,^anemark, Deutschland rc. schlug. Jetzt versteht'»an darunter im Allgemeinen die in den meisten^^peutschen Ländern und in Dänemark geprägten^pstücke zu dem ursprünglichen Nennwerthe von0 Wr., die in den einzelnen Staaten nach dem Na-wen des Regenten Friedrichöd'or, August-c or, Christiansd'or, Georgsd'or rc. ge-uannt werden und denen man auch im Allgemeinenfranzösischen Namen Louisd'or gibt. Der. Münzfuß, nach welchem sie ausgeprägt werden, heißt.aher auch der Pistolenfn ß; er ist jedoch in den^"'wlnen Ländern nicht ganz gleich.
Prstolles, s. Pflaumen.
Mka, Pite oder Pitohanf, s. Agave.Pttonrinde, s. Lucienrinde.
Pttoyarinde, s. Tecamez-Chinarinde.Plttakal, aus Theeröl dargestellt, anfangs vondunkelblauer Färbung, wird bald ttidigoblau durch_ le Lust. Ist es ganz rein, so hat es eine gelbe Fär-,^ug mit Goldglanz. Aus den Lösungen niederge-Magen oder abgedampft entsteht eine dunkelblaue,isste, spröde, abfärbende Masse, die durch Säurennnen Anstrich ins Rothe erhält. Schwefelsaures^upseroxydammoniak, Bleizucker, Zinnsalz, essig-mure Thonerde werden dadurch schön dunkelblau ge-Baumwolle und Leinwand wird vermittelst-f'^saurer Thonerde und Zinnsalz gut damit ge-weniger gut das Tuch.
ti n «i unter diesem Llamen wird gegenwärtigbi ^ennmaterial in den Handel gebracht, welches, ^mche Leucktkraft des gewöhnlichen Oeles habenld ohne Rauch und Geruch brennen soll. Es ist^hrscheinlich ein aus dem amerikanischen Steinölo Annettes Produkt, das sehr gereinigt dargestellt ist.Ptttsburg, Hauptstadt des westlichen Pennsyl-mens,. durch eine 1200 Fuß lange Brücke mit dergewerbreichen Stadt Birmingham verbunden,A^unt den Vorstäbten 115,000, ohne diese ca.^ '"00 Einw. und ist am Zusammenfluß des Mo-ngehela und Alleghany, der von hier aus Ohion nannt wird, sowie an der großen, von Philadel-k>en Westen gehenden Eisenbahnroute gelegen,ern^^ andere Linien (eigentliche Zweiglinien dertz.^^.pannten Route) führen nordwestlich und süd>Seinem von Banken unterstützten Ge-rifv,,p^'dankt Pittsburg den Namen des ame-.^rschett Sheffields. Es besitzt Kanonenaieße-Sä^i ^"'prreien, eine große Menge von Mehl-,Gln« ' ^h- und Papiermühlen, Fabriken von 1
0 v, ®' l n welchem Artikel die Stadt in der UnionDampfmaschinen, Baumwollenpressen,tttth ^.^räthschaften, Woll-, Baumwoll-, Leder-!RägesT'^ Maaren, Wachstuch, Hüten, Mützen,de^-'.^Üchwrarbeiten rc. unv erzeugt vermöge!Räb- Massen von Eisenerzen in der
ist l! ens und Stahlwaaren aller Art. Wichtig >iäbrti^--r Schiffbau; auf seinen Werften werdenPittsbi,^^ 60 Dampfschiffe gebaut. Der Handellebhaft",^ dem Ohio und Mississippi ist sehrUn 65 Kohlenwerken, welche die Um-werden alljährlich MillionenPlatz verschifft. Außerdem verschickt dieserKäse Ä? * ieIe Holzkohlen, Schinken, Speck, Butter,Hoizw^Uwein, Potasche, Perlasche, Hanf, Borke,Petrole,?^"' Hopfenstangen, Salz, Roheisen undBarrel lÜi, ® on ächterem gingen 1863 12,500^ohes und 230,500 Barrel raffinirtes Oel
nach dem Westen; 278,000 Barrel rohes und 210,500Barrel raffinirtes nach dem Osten. — In der Näheder Stadt ist das große Unions-Zeughaus.
Rechnungsart, Münzen, Maßeund Ge-wichte, f. Bereinigte Staaten von Nord-amerika.
Pkty, eine von Blei und Zinn gemischte Scheide-münze der Insel Java.
Przzutelli heißt eine Art Traubenrosiuen mitlänglichen Beeren und von vortrefflichem Geschmack,aus dem Kirchenstaate.
Placenta Amygdalarum, s. Mandelkleie.
Plätten, Plättglocken oder Plattglocken,hat man von Eisen oder von Messing; die ersterenwerden von den Fabriken größerer Eisenwaaren, inSchmalkalden, am Niederrhein, in Steiermark rc.;die letzteren in Jserlohn, Nürnberg, Fürth rc. undvon den Gelbgießern verfertigt.
Plaids oder Plaidings nennt man buntfar-bige großcarrirte oder gestreifte wollene Zeuge undUmschlagetücher, die ursprünglich in England undSchottland verfertigt wurden, jetzt aber auch vondeutschen Manufakturen, obgleich meist unter ande-ren Namen geliefert werden.
Plaitings oder Quiltings heißt eine Artschmaler glatter Bobbinets.
Plank, Planke, Oessel, ein Maß für Flüssig-keiten in Lübek und Mecklenburg.
Planken, s. Breter.
Planschen, s. Barren.
Plasma, s. Calcedon.
Platane, Platane, ettt Baumgeschlecht, vondeut mehrere Arten bei uns zu Alleen und in Park-anlagen angepflanzt werden, die auch ein nutzbaresHolz liefern. Dies sind namentlich folgende: Diem o r g e n l ä n d i s ch e P l a t a n e, P. orientalis , hatein fernes, weißes, leichtes und zähes Holz, das zuTischler- und Drechslerarbeiten, zu musikalischenInstrumenten, auch zuweilen zum Schiffbau benutztwird. Der Baum wird sehr groß und stark und er-neuert alljährlich seine Rinde, welche in großenStücken abfällt, weshalb man ihn auch K leid er -bäum nennt. Die abend ländische oder Vir-gin ische Platane, P. occidentalis , aus Nord-amerika , hat ein der vorigen ähnliches Holz, das sichwie das Mahagoniholz färben und zu Möbeln unddergl. gut verarbeiten läßt. Die ahornblätte-rige Platane, P. acerifolia, ebenfalls aus demOrient, wird, da sie zärtlicher ist, seltener in Deutsch-land angepflanzt; ihr Holz ist ebenfalls brauchbar.— Die'falsche Platane ist der gemeine weißeAhorn (s. d.), .Acer pseudoplatanus.
Platanenzucker wird der in Nordamerika be-reitete Ahoritzucker zuweilen genannt.
Plata pina nennt man in Peru das durch Amal-gamation gewonnene Silber, welches gewöhnlichausgeführt wird.
Pkate, s. Lob.
Platillas oder Platill es heißt eine sehr gang-bare Leinwandsorte, die ursprünglich in Frankreich,besonders im Depart. Maine und Loire, dann aberauch in Deutschland und jetzt auch in England ver-fertigt wird. Es gibt mehrere Arten derselben, na-mentlich Platillas royales oder reales undPlatillas simples, von denen die ersteren dichtund fest gewebt und schön weiß gebleicht, die letzterenlockerer sind. Beide Arten werden gestärkt, geman-gelt und meist nach der ganzen Breite von ®/ 4 — 7 AElle buchförmig gelegt, doch auch zuweilen rund ge-