Renforcée
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Résina
schwedischer, 50 mit Hamburger und 32 mit olden-°urgischer Flagge. Die wichtigsten Artikel, welche1863 aus dem Auslande hier eingeführt wurden,stnd: Colonial- und Manufakturwaaren, Baum-wollengarn, Steinkohlen, Eisen, Bauholz, Breter,latten, Salz, Tabaksblätter und Stängel. Die be-werkenswerthesten Ausfuhrartikel sind: Knochen,velle, Häute und gesalzener Speck.
Rechnung, Münzen, Maße und Gewichte,>- H o l st e i n.
. Renforcee, Toile renforc^e, nennt manln Frankreich eine starke und dichte Segelleinwandreinem Hanfgarn, die besonders m und um-dltre im Depart. Jlle und Vilaine verfertigt wird.
Renken werden die im Bodensee gefangenenLachsforellen genannt, wenn sie erst 4 Jahr alt undsiur ohngefähr 8 Zoll lang sind. Sie werden dannUngesalzen, marinirt und geräuchert versendet.
Rennes, Hauptstadt des französischen Depart.^ue-Vilaine, mit 46,000 Einw., Station der gro-ßen Hauptroute Paris-Le Mans-Quimper (französ.^restbahnen). liegt am Zusammenfluß der Jlle undAlaine, am Jlle- und Rance-Kanal, und hat einHandelstribunal, eine Handelskammer, eine freiev.lwntliche Zeichenschule für Künste und Gewerbe,s^Ne Ackerbauschule und ein Filial der Bank vonFrankreich. Der älteste Industriezweig der StadtIsi^geltuch; außerdem umfaßt die Gewerbthätig-N^erberei, Wachsraffinerie, die Verfertigung vonMchernetzen, Ackerbaugeräthschaften, Buntpapier,Spielkarten, Steingut, Stärke, Tuch, thönernendehn ^ Rennes ist von großer Aus-
. Rechnung, Münzen, Maße und Gewichte,'■ Frankreich.
Rennthierhäute von dem in den nördlichen Ge-Mden Europas, Asiens und Amerikas lebenden»rennthixre, kommen zuweilen roh und behaart aus^werika, Rußland, Schweden und Norwegen, aberNsust sch^ sämifchgar in den Handel. Sie sind inZustande stark und sehr dauerhaft, aber den-".w sehr weich, geschmeidig und leicht, und werden*?| e pas Hirschleder benutzt, diesem aber in jederHrustcht vorgezogen.
^ ^nten nennt man überhaupt reine Einkünftesick ^^alirn, Grundstücken und dgl., auch anderebesonders in festgesetzten Terminen zahlbarej.^Nnfte, z. B. solche, die man von einem Anderen. .F/'ige irgend eines Vertrages fortlaufend ausge-^'bglt. Daher versteht man auch im engerenZinsen eines Kapitals darunter, welchesi^sis.Nls zurückgezahlt wird. Wenn die Rente ino^^chen Zwifcheuräumen oder auch halbjährlichcv* vierteljährlich bezahlt wird, nennt man sie
Fahr?«'./»!. «y _ixn 1 ,..
Nisse n- ' toenn nach einem bestimmten Verhaltsie 4^'3en oder fallen; aufgeschoben nennt malbeain "" ^ie Zahlungen erst nach einer gewissen Zeitderen ^ e b e n s r e n t e nennt man eine solche,Meby . Nszahlung von der Lebensdauer einer oder^ Personen abhängt; wird sie nur so langestim^Y b" , als der Empfänger oder auch eine be-unh dntte Person lebt, so heißt sie Leibrente,oder ^e so lange ausgezahlt wird, als zweidun^«^^ Personen zusammen leben, Berbin-tine w^nse. Gesellschastsrente oder Ton-u-wd sie genannt, wenn ihre Auszahlung so
lange dauert, als von mehreren vereinigten Personennoch eine am Leben ist, und wenn der ganze Betragderselben inimer unter die lebenden Mitglieder ver-theilt wird, für die sie sich also in dem nämlichenVerhältnisse vermehrt, als ihre Zahl sich durch Ab-sterben vermindert. Staatsrenten nennt mandie Zinsen einer Staatsanleihe, deren Kapital dieDarleiher nie zurückfordern können, obgleich sich derStaat gewöhnlich das Recht der Zurückzahlung vor-behält, besonders für den Fall, daß er den Zinsfußderselben herabsetzen (sie convertiren) will; auchmacht er sich zuweilen verbindlich, sie während einergewissen Reihe von Jahren nicht zurückzuzahlen oderzu convertiren. Die darüber ausgestellten Anwei-sungen auf die Rente (R e n t e n c e r t i f i c a t e) lau-ten gewöhnlich aus den Inhaber und werden daherwie andere Staatspapiere verkauft; sie haben einenCours rc. Dergleichen Renten gibt es besonders inF r a n k r e i ch (s. d.). Durch die Renten, welche nureine bestimmte Anzahl von Jahren hindurch gezahltwerden sollen, müssen nicht allein die während dieserZeit auflaufenden Zinsen und Zinseszinsen, sondernauch das Kapital selbst getilgt werden, und dieRentenzahlungen müssen daher um so größer sein,je geringer die Anzahl der Jahre ist. Bei Leibrentenund allen solchen, die von dem Leben einer oder meh-rerer Personen abhängen, dessen Dauer man nichtvorher weiß, kann dabei nur die auf Erfahrung undSterblichkeitstabellen gegründete Wahrscheinlichkeitzum Grunde gelegt werden. Der Empfänger einersolchen Rente zahlt beim Abschlüsse des Vertragesgewöhnlich ein gewisses Kapital an den Rentengeber,welches dieser nicht zurückzahlt, und jedenfalls kanndie dafür auszusetzende Rente um so größer sein, jeälter der Erstere ist. Der Empfänger einer Leib-rente kann sie auch an einen Dritten für ein auf ein-mal zu zahlendes Kapital wieder verkaufen oder siesonst übertragen, und der Käufer erhält sie dann solange als der erste Empfänger am Leben bleibt. DieLebensversicherungsanstalten gehen gewöhnlich auchLeibreutenverträge ein.
Reutern , das Umschlagen eines Schisies, wobeider Kiel nach oben zu stehen kommt.
Rentiren oder rendiren heißt einbringen,Nutzen bringen. Man sagt daher: ein Geschäft, eineSpeculation, das Beziehen einer Waare rentirt oderrentirt nicht, rentirt gut oder schlecht rc. Ueber dasRentiren der Course s. Rechenkunst, kaufmän-nische. ■
Report, s. Paris (Bd. II. S. 326).
Reprise, s. Wiedernehmung.
Reps, s. Ribs.
Reps oder Raps, s. Oelkohl und Rüb-samen.
Resina heißt Harz (s. d.). Der Unterschiedzwischen Harz und Gummi wird in den lateinischenHandelsbenennunaen nicht immer genau beobachtetund mehrere Stoffe dieser Art werden bald Gummi,bald Resina genannt. Diejenigen, welche unter derletzten Benennung vorkommen, sind folgende: Re-8iua Acajou, s. Acajouharz. — R. Acaroides,s. Acaroidharz. — R. Realba, s. Fichtenharz.— R. Aloes, s. Aloe. — R. Animo, s. Anime-gummi. — R. Cachibou oder Chibou, f. Ch i-bouharz. — R. Cedri, s. Cedernharz. —R. Dammar, s. D amm arharz. R. elastica, s.
! Kautschuck. — R. Elemi, s. Elemi. — R. Elemij bcngalensis, s. Gttggul. —R. Euphorbii, s. (§11»
^ phorbium. — R. Galdae, s. Galdagummi. —