Samenhandel
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Sammlmanchester
und Staube sein und keinen fremdartigen und nocheniger dumpfigen Geruch besitzen. Am besten be-man die Samen an trocknen und nicht zu kal-m Orten auf, die jedoch in keinem Fall geheizt seinnrsen; besonders bei den ätherischen und gewürz-ist das Verschließen in gut verwahrten Fässern^sten nöthig, in denen sowohl die Luft, als auch^.^si!ekten, Mäuse rc. davon abgehalten werdenAm ^ ren ® eru $ und Geschmack nicht verlieren,dem Nisten sind die öligen und schleimigen Samenb»»! ^derben und dem Ranzigwerden, sowie auchWurmfraße ausgesetzt.
Iamenhandel, s. Handel,umrsche Erde ist eine Art weiße Siegelerde^°n der Insel Samos.
^ .^umische Weine oder Samosweine sindtMrfl Un ^ lt>£ ^ e Mnskatweine von der Insel Samos.uni/vf' stn Qualität dem Cyperweine nahe kommenr.,,. uie häufig nach dem Norden von Europa, be-'°"ders nach Schweden gehen,g ,^ummt oder Sammet ist ein starker und dicht-Seidenzeug, dessen Oberfläche mit kurzen,P ^flehenden Fäden bedeckt ist, die eine Art Bürste,& J le oder Flor genannt, bilden. Diese wird beimwel^" ^urcf) eine besondere Kette hervorgebracht,zu ti ' 2 ÖU8 ^ et Wülsten Seide besteht, wogegen manN, < Grunde, der entweder glatt oder geköpert ge-So 1 ’ f tar ^ e Süde oder Baumwolle nimmt,
bßrt * Fäden der Poilkette niedergehen, wirdftlttrfi e * n ^uner metallener Stab, die Ruthe,M "^?uthe oder Sammtnadel genannt, querfäb-n k^ Grundkette gelegt, um den sich die Poil-aek„, I^^ugen und nachher durch den Einschlagfadenklein"^" werden. Die auf diese Art entstandenenten Schlingen werden nun entweder aufgeschnit-vder ^ »im ersten Fall erhält man eigentlichen
sen^^issenen Sammt, im zweiten ungeris-toitt!»» • Das Aufschneiden geschieht entweder ver-^ eines kleinen scharfen Hakens, der sich an demder Ruthe befindet und indem diese her-ej» ^zogen wird, die Fäden trennt, oder vermittelstaa«,/'^uen feinen Messers, das in einer in derfitb rt!L. l 9 e der Ruthe befindlichen Rinne hinge-Nach dem Weben wird die gerisseneet ni ,.J ?v? e von den Fasern gereinigt, indem man mitbrei^^charfen, 10—12 Zoll langem und 4 Zollsch/^.besser darüber hinfährt. Man verfertigtiebotfTK verschiedene Arten von Sammt, von denenPlatte einfarbige der gangbarste ist. DiePoile , beruht hauptsächlich auf der Dichtigkeit derzahl man unterscheidet sie daher nach der An-fade„ " Seidenfäden, welche einen einzelnen Ketten-ütze ^.^^machen und zusammen durch einen Schaft-^Sei^k» stud. besteht jeder Kettenfaden aus6 Drab?^. den, so heißt der Sammt öhaarig oderjeder ? poils oder poli) und dieser erhält in5ji aa 3 bunte Streifen; ebenso hat manleiste q - mit 10 Fäden, und in der einen Sah!«1'/ h ' m der anderen 2 Streifen; 4-, 3-, 2- undin der K ^ werden diese UnterscheidungszeichenFern-r ^^biste nicht immer mehr genau beobachtet,schwer^^cheidet man Kiepersammt, auchgenan,,?^ italienischer oder genuesischerPeile. ber besten Seide und mit der dichtestenrindere,. ^5iiard- oder Bastersammt, von ge-Und mit Qualität, und Plüsch (s. d.) der geringstefdiiij,,. engerem Haar. Auch hat man Doppel-wöh«lj^' i>er auf beiden Seiten eine Poile hat, ge-™ von verschiedener Farbe; doch bezeichnetj
man mit diesem Namen auch einen sehr dichten ge-wöhnlichen Sammt. Außerdem gibt es gemuster-ten oder fa^onnirten Sammt, der entwederganz mit Flor bedeckt ist, welcher verschiedenfarbigeStreifen, Würfel oder ähnliche einfache Muster hat,oder dessen Muster mit einem Taflet- oder Gros-detourgrunde abwechselt (letzterer auch Droguet-sammt genannt); geblümten oder gezogenenSammt, mit einem Grunde von Taflet oder Gros-detour und Blumen von andersfarbigem Sammt;bei diesem ist der Grund auch zuweilen mit Gold-oder Silberfäden durchwirkt und er wird dannreicher S. genannt; gemalten, mit eingewebtengrößeren Figuren in ihren natürlichen Farben; auchwird zuweilen glatter weißer Sammt mit dem Pinselgemalt; gepreßten, glatter Sammt, auf dem miterhaben gravirten heißen Formen Muster eingepreßtsind. Jetzt werden die meisten Sammte mit baum-wollenem Einschlag gewebt, was aber allerdings demWerthe und dem guten Ansehen der Waare schadet.— Früher waren die italienischen Sammte, beson-ders aus Genua, Lucca und Pisa, am berühmtesten,sowohl wegen ihrer Güte und Schönheit, als auchweil sie verhältnißmäßig wohlfeiler waren, als an-dere; jetzt'aber sind sie von den französischen, deut-schen und englischen Fabriken überflügelt worden.Die französischen Sammte, welche hauptsächlich inLyon und Paris, außerdem auch in Tours , Nimes,Toulouse, Abbeville, Sitte, Evrenx rc. verfertigtwerden, sind seiner und geschmeidiger und gebendaher einen besseren Faltenwurf, als die schwerenitalienischen, weshalb sie zu Kleidern, Mänteln undPelzen für Damen und zu Westen, Kragen rc. fürMänner jenen vorgezogen werden. In Deutschlandliefern besonders die Fabriken von Krefeld, Vierßen,Elberfeld und Süchteln, sowie auch die von Wien,Prag, Berlin rc. sehr schönen Sammt. Auch inEngland wird sehr guter Sammt, namentlich inLondon und Canterbnry verfertigt, doch sind diePreise zu hoch, um mit den deutschen und franzö-sischen concurriren zu können. Holland hat beson-ders in Utrecht Sammtfabriken. Auch in Rußlandwerden, hauptsächlich in Moskau, vortrefflicheSammte fabrizirt, welche an Güte und Schönheitden genueser gleichkommen, aber beträchtlich wohl-feiler sind, weil man dort die rohe Seide aus China,Persien, der Bucharei rc. billig hat und auch der Ar-beitslohn niedrig ist.
Sammtbäuder sind entweder ganz mit einerSammtpoile bedeckt (glatte), oder sie haben einenseidenen Grund und Muster, Blumen und dgl. vonSammt; auch sind sie zuweilen mit Gold und Sil-ber durchwirkt, gepreßt rc., wie die Sammte. Beiden glatten, die man, besonders in schwarz, von sehrverschiedenen Breiten, bis zu einigen Linien herab,verfertigt, ist der Grund und der Einschlag meistvon Baumwolle. In Deutschland sind bedeutendeSammtbandfabriken in Krefeld, Elberfeld, Barmen,Vierßen, Mühlheim rc., sowie auch in Jserlohn,Köln, Hanau, Wien, Berlin u. a. O. Am bedeu-tendsten ist die Fabrikation in der Gegend von Kre-feld, wo fast in allen Dörfern Sammtbäuder ge-webt werden, und die rheinischen Fabriken verseheneinen großen Theil Europas und auch anderer Welt-theile mit ihrem Erzeugnisse. In Frankreich istder Hanptsitz dieser Fabrikation in St. Etienne,St. Chamond und St. Didier im Depart. Loire.
Sammtmailchester oder Baumwollen-sammt, s. Manchester.