Württemberg 760 Wurmsamen
107,2W Getreide-Tonnen in Schweden.
118.151 Malter in der Schweiz.
288.152 Wiener Metzen.
Seit dem Jahre 1859 dürfen Getreide, Mais,Oel, Hülsenfrüchte, Samen aller Art, Rüben, Obst,Kartoffeln, Mehl und andere Mühlenfabrikate, aufMärkten, oder wo sonst an öffentlichen Plätzen feilgeboten wird, nur nach dem Gewichte verkauft werden.
Flüssigkeitsmaß. Das Fuder hat 6 Eimerä 16 Jini ä 10 Maß ä 4 Quart oder Schoppen;der Eimer Hellaichmaß für den Großhandel mitaegohrenem Wein, mit Branntwein, Bier und Essigist — 293,927 Liter; 167 Hellaichmaß sind — 160Trübaichmaß für Most, und 10 Hellaichmaß sind— 11 Schenkmaß für den einzelnen Verkauf.
1 Eimer Hellaichmaß —
1, g59si Ohm in Baden.
4,58217 Schenk-Eimer in Baiern.
1,96089 Ohm in Braunschweig.
2, v2758 „ in Bremen.
64,89237 Jmp.-Gallons in England.
2,61955 Ohm in Frankfurt.
2,93927 Hektoliter in Frankreich.
1,35223 Oxhoft in Hamburg.
1,88767 Ohm in Hannover.
1,83761 „ im Großherz. Hessen.
2,626ii „ in Lübeck.
2,93927 Bat in den Niederlanden.
4,27836 Eimer in Preußen.
23,89858 Wedra in Rußland.
1,87i78 Ohm in Schweden.
1,95951 „ in der Schweiz.
5,E8 Wiener Eimer.
100 Hellaichmaß —
122, 46 9 Maß in Baden.
171,812 „ in Baiern.
196,689 Quartier in Braunschweig.
57,625 Stübchen in Bremen.
40,43g Gallons in England.
102,477 Altmaß in Frankfurt
183,761 Liter in Frankreich und Italien.
25,358 Viertel in Hamburg.
94,352 Kannen in Hannover.
91,852 Maß im Großherz. Hessen.
50,562 Stübchen in Lübeck.
91,852 Maß in Nassau.
183,764 Kannen in den Niederlanden.
160,43« Quart in Preußen.
I4,9gg Wedro in Rußland.
70,isi Kannen in Schweden.
122,489 Maß in der Schweiz.
129,814 Wiener Maß.
Gewichte. 1) Handelsgewicht. Der Centnerhat 100 Pfund ä 32 Loth ä 4 Quentchen h 4 Rjcht-pfennige. 1 Pfund — 1 Zollpfund ä 500 Grammen.Für die württemb. Poststellen wird im Postvereins-verkehr sowohl als im innern Postverkehr das Pfundin 30 Lothe und das Loth in Zehntel eingetheilt. —2) Münzgewicht wie Preußen. — 3) Gold-undSilbergewicht. Die württemberger-kölnischeMark, eingetheilt wie die Mark friiher m Preußen,ist — Va früheres leichtes Pfund ----- 233,8555 Gramm----- 0,48771 neue Pfund und deutsche Münzpfund,stimmt also mit der bis 1857 üblich gewesenen
Münzmark der deutschen Zollvereinsstaaten überein
— 4) Probirgewicht beim Münzwesen wiePreußen; im Verkehr das vorige preußische. —Verarbeitetes Gold ist entweder 18 Karat (750 Tau-sendtheile) oder 14 Karat (583^8 Tausendtheile) fein.
— 5) Medizinal- und Apothekergewicht,eingetheilt wie bisher in Preußen. Das Pfund -----357,6476 Gramm.
Würzburg, befestigte Hauptstadt des baierischenUnterfrankens, am rechten Ufer des Mains in einemschönen Thale und an der Eisenbahn von HanaUnach Bamberg, mit 31,500 Einw., welche Schiff-fahrt sowie vorzüglichen Obst- und Weinbau treiben,einem prachtvollen, ehemaligen bischöflichen Resi-denzschlosse, mehreren Klöstern, einer Universität mittrefflichen Hilfsanstalten, einem Handels- und Wech-selgericht, einer Handelskammer, einer Filiale derNürnberger Bank, einer Berkaufshalle, drei Messen,Assekuranzen, Main - Dampfschifsfahrtsgeseüschaftund zahlreichen Wohlthätigkeitsanstalten. Der Han-del, namentlich mit Frankenweinen, ist lebhaft, auchwerden Tabak,Cigarren, moussirende Weine, Sprit,Likör, Essig, Spielkarten, Fensterglas, Wagen, Le-der und Saffian, Baumwollwaaren, Etuis undPortefeuilles, Lampen, Zucker, Metallwaaren rc.fabrizirt. Neben dem Brückenende auf dem linkenMainufer liegt auf einem hohen und felstgten Bergedie Citadelle Marienberg oder Frauenberg mit star-ken Festungswerken Auf zwei Seiten des Bergesist der von den Festungswerken übrig gelasseneRaum mit Weinstöcken bepflanzt, und dies ist dieLeiste, wo der herrliche Leistenwein erzeugt wird.
— In der Umgegend von Würzburg wächst auch derSteinwein, auf einem Berge, welcher der Steinoder Steinberg genannt wird.
Rechnung, Münzen, Maße und Gewichte,s. Baiern.
Würzburger Weine, s. Frankenweine.
Wunderbaumsamen, Wunderbaumöl, s-Ricinusb aum.
Wundererde, sächsische, s. Stein mark.Wundersalz, s. Glaubersalz.
Wundkraut, heidnisch, s. Goldruthe.
Wundschwamm, s. Feuerschwamm.
Wurmfarrn, Wurmkraut, s. Rainfarrn.
Wurmfarrenkrautwurzel, s. Farrnkraut-
wurzel.
Wurmkraut, amerikanisches, s. Spi-gelie.
Wurmmoos oder Wurmtang, Fucus oderMuscus Ilelminthocorthos oder Muscuscorallinus corsicanus, eine getrocknete Tang*art, L^baorooooous Ilelminthocorthos, haarförmig,knorpelartig, zähe, gegliedert, von widerlich dumpfiggern Geruch und ekelhaft salzigem Geschmack. M»"findet es besonders um Corsika an Felsen, Koralle»und Muscheln, und braucht es gegen Würmer, abernur noch selten, weil das im Handel vorkom-mende ein Gemisch der verschiedenartigsten Seepro-dukte ist.
Wurmrinde, surinamische und jarnaica-nische, s. Geoffroyarinde.
Wurmsamen, Wurmsameuöl, s. Zitt-w e r s a m e n.