Band 
[Erster und zweyter Band.]
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13
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Zweyter Abschnitt.

Geographische und örtliche Beschaffenheitder Niederlande.

Aas jetzige Departement der beyden Nethen (wel-ches die brabantische Campine beynahe ganz, dann dieGegend längs dem Ufer der Scheide von St. Amandtbis Sandvliet, und zuletzt die Herrschaft von Mechelnbegreift), gränzt gegen Norden an die holländische Cam-pine, oder das land von Breda und die Meyerey vonHerzogenbusch, und gegen Süden an das Departe-ment der Dyle. Nach Osten stößt es an oben gedach-te Meyerey und das Departement der Niedermaas,oder das ehemalige Fürstenthum Lüttich. Nach Westenweist ihm die Scheide seine Gränzen an.

Dieses Departement ist eines der kleinsten undseinem Boden nach, wenn wir die Gegend längs derScheide ober - und unterhalb Antwerpen, und die Uferder Nethe von lierre an, ausnehmen, eines der ge,längsten der ganzen Niederlande; aber in Rücksichtder Industrie, der Cultur und des Handels steht esmanchem vor. ' Außer Antwerpen und Mecheln, undallenfalls Turnhout und Lierre, hat es keine Stadt, diediesen Namen verdient. Es zählt hingegen eine Men-ge ansehnlicher Flecken und Dörfsr, besonders in demwestlichen Theile oder nach der Schelde zu... Mit-theilen es in drey sehr ungleiche Theile. Den größten

davon