Band 
[Erster und zweyter Band.]
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nicht genug zu schätzenden Eigenschaft ihres frühen undschnellen Wachsthums. Dieses erfodert für Einige ei-ner kleinen Auseinandersetzung. . . Ich nehme an,daß der Klee nach wie vor die Basis der Wirthschaftbleibe, und der Pachter daneben, nach Verhältniß sei,nes Viehftapels, einen oder mehrere Morgen Luzernehabe. Da diese einen Vorsprung von 14 Tagen vordem Klee hat, so macht sie in der Fütterung den An,fang. Der Klee folgt, wird aber auf die Lange znhartstanglicht, und das Vieh verschmäht ihn. Indeß hatder zuerst abgemähte Klee Zeit, wieder nachzuwachsen.Zuletzt, wann die Kleestoppel im September gestürzt, undman oft in Verlegenheit wegen des grünen Stallfuttersist, dann bietet sich der dritte Schnitt der Luzerne bar,und halt bis zu der Benutzung des Möhrenkrauts, derRunkelblätter, Stoppelrüben u. s. w. vor.

Man bauet, sagt Hr. Balsams, in einigenDistrikten Flanderns, in der Gegend von Dornick,in dem französischen Hennegau, besonders aber um Valenciennes, viel Luzerne. Sie wird breitwärfigmmter den Hafer gesäet, und mit etwas Kleesamen ver,mischt, um im ersten Jahre einen Schnitt davon neh,men zu können. Gemeiniglich wird sie drey Mal desJahrs gemähet. Nach dem dritten Schnitte behütetman sie mit dem Hornviehs, aber niemals mit Scha- fen. Die Pächter betrachten die Luzerne als ein kost-bares einträgliches Futter."

§. M-