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Fuhrwerk der Brabanter
sagen zu müssen.
Man weiß, daß die Wagnerarbcit in den Nie-derlanden besser, leichter und starker ist, als in allenbenachbarten Landern, daher jährlich mehr als hundertChaisen und Klitschen allein aus Brüffel nach dem Aus,lande, namentlich nach Paris gehen. Die Vervoll-kommnung dieses Handwerkes erstreckt sich denn auchauf das Ackergerathe, vorzüglich auf Karren und Wa-gen.
In der Campine bedient man sich blos der Kar-ren. Diejenigen, die zum Transporte des Düngersbestimmt sind, sind kleine Sturz - Karren. Der Ka-sten dieser überaus leichten Karrchen ist so fest zusam-mengefügt, daß das Regenwaffer sich darinn wie ineinem Topfe sammelt. Der Kasten ist auf die Axe be-festiget, und ruhet vorne auf der Scheere, in welcherer vermittelst einer durchgeschobenen eisernen Stange be-weglich ist. Die Scheere selbst ist möglichst kurz.
Die Räder haben 4 Fuß 7 Zoll rheinl. im Durch-messer. Der Kasten hat 4 Fuß 4 Zoll in der Lange,1 Fuß 6^ Zoll in der Höhe, i Fuß 11 Zoll in dervordem, und 2 Fuß i Zoll in der Hintern Weite. Erist oben um 12 Zoll weiter, als unten am Boden.Von hinten ist er offen; es kann jedoch ein Brett zwergeingeschoben werden. Nach dem Pferde zu ist der Ka-sten geschlossen. Er kostet 44 deutsche Gulden. Wer
mit