II
r) Ein Cent macht den Garten aus, wo einigeRuthen mit Tabak, die andern mit Zwiebeln , wel«siem, rothem und grünem Kohle, mit Ditsoohnen,Erbsen, Mohren, Salat und anderm groben und fei.nen Zugemüse, die man in der Haushaltung nöthighat, bepflanzt sind.
3 ) Dreyzehn Cents sind zu Gras niedergelegt,und bilden den Bungert, der mit einer Hecke vonWeißdorn umzäunt und rund um mit 80 bis ioohochstämmigen Bäumen bepflanzt ist. In der Mittebefinden sich eben so viele Obstbaume, die mit Sorg-falt behandelt werden. Aus dem Bungert steht auchgewöhnlich das Backhaus und der Wagenjchauer.Dieser ist mit Stroh gedeckt, und dient dem Ackerge«rathe zum Schutz.
Nach Abzug des Raumes für angeführte Gegen»stände, deren Beschreibung, wenn wir uns nichtmit dem Felde, sondern den Gebäuden abzugeben hät-ten , schon sehr unterrichtend seyn würde, bleiben demPächter noch r 5 Blinder zum Anbau übrig, die inder Regel auf folgende Weise vertheilt werden.
Der zehnte Theil davon, oder r * .
als Brache angesehen. Diese folgt nach emzen. Man verstehe aber darunter keine reine, sonderneine bestellte Brache. Ein Theil davon wir nuRapspflanzen, die gegen den Winter ausgezogenverpflanzt werden, besäet. Man braucht em enPflanzen - - "
, um drey Cents damit zu besetzen. DasI-s Brachfeldes trägt Kohl und Rüben.
Wir