Band 
Erster Band.
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ecke nach und nach in die verticale Stellung über; vonda an, gegen Süden hin, fangen die Schichten des dick»-asrigen grob- und ungleichkörnigen Gneuses an, sichnach und nach immer deutlicher gegen Nordwest einzusen-ken, und lehnen sich also auf die nahe sich südlich vonihnen durchziehende oberste Kante der Centralkclte derAlpen . Dieser merkwürdige allmählige Uebcrgang dersüdöstlich eingesenkten Schichten, durch die verticale Stel-lung in die nordwestliche Schichten - Einscnkung ist wie-derum kein isolirtes Lokalverhältniß des Gottharbs,sondern zeigt sich gegen Osten hin anhaltend fort, so daßderselbe, besonders im Thal des Mittlern Rheins,* 1/2 Stunden ob Mcdels, also an der Nordseite deshier die Centralkekte bildenden LukmanierS, deutlich zubeobachten ist. Auch gegen Westen hin scheint sich vomGotthard aus diese Schichtcn-Abanderung weiter fort»zusetzen, und Sauffüre giebt einige Angaben, die ihr Da-seyn selbst in den savvyischen Alpen beweisen.

Im Gotthardsprofil hat nun die oberste Central«kette der Alpen , von der Rotunderalv an, bis überAirolo hinab, allgemein nordwestnördliche Schichten,Einsenkung, welche nach Herrn von Humbolds Angabewirklich allgemein in der obersten Kante der Centralkekteder Alpen statt tu haben scheint, aber im Grad ihrerEinsenkung sehr verschieden ist: am Gotthard verfla-chen sich diese Schichten von der verlicalen Stellung inder Rotunderalp an, immer mehr gegen Airolo hin-ab, doch bleibt der Winkel, den sie mit dem Horizontemachen, meist noch 4»°. Man ersteige von der Gott-hardscheidecke aus, die noch 188» Fuß über sie, also8270 Fuß über Meer erhabne schroffe Felsenspitze desFieudo, um sich da die Richtung der Schichtung,sowohl der Centralkette als der Stellenweise noch höher»'