da man ihn auf den Bergen noch im August in der Blüthefindet. Nicht so glücklich war ich mit Ranunculus gla*cialis, den ich nur einmal auf den Schamser-Alpen fand.Die Beschreibung davon in der Flora Helv. Vol. 1. p.33g. ist ganz der Natur gemäß. Das Element, woriner gedieh, war gipsartiger Kalkstein, mit Schneewasscrbenetzt.
Von andern nicht in solcher Menge vorhandenen, mit.unter aber auch sehr gemeinen Alppstanzen sind mir folgendevorgekommen: Veronica aphylla , foliis ovatis subhir-sutis, ciliatis, caule nudo erecto, Veronica saxatilis.Letztere ist nicht sehr häufig. Pinguicula vulgaris undalpina in Gemeinschaft auf nassem Grunde. Doch steigtletztere nicht wie die erste, in die Thäler der Ebene herab.Globularia nudicaulis auf mittlerer Höhe, ist ziemlichhäufig; die Flora Flelv. sagt von ihr: neque in plani-tiem descendit. Das ist wenigstens hier nicht der Fall,'man findet sie an dürren, mageren Plätzen, auch in derTiefe. Galium saxatile bedeckt hie und da die äußerstenAbhänge der Berge.
Alcliemilla vulgaris, foliis reniformis quinque etseptemlobis dentatis pubescentibus findet sich, so wiein der Ebene, so auch auf den Alpen, jedoch mit obigemveränderten spezifischen Charakter, häufig. Androsacevillosa und lactea, flore alba et rubescente findet manzuweilen in Gesellschaft, jedoch letztere seltener.
Azalea procumbens ist auf einigen Alpen ungemeinhäufig, so daß sie den Boden rafenförmig überzieht, aufandern hingegen findet man sie nicht.
Polemonium coeruleum ist zwar eigentlich kein Al»pcngcwachs, weil es aber koch zu den Seltenheiten wal.diger Berggegenden gehört, so führe ich blos an, daß iches einmal in Jnnerfarrera oder Canicul auf den Wiesen