212
ben, auch behalten die 4—10 ersten Schwungfederndie schwarzen Schäfte, und vom Schnabel bis zu denAugen stehen schwarze Zügel. — Sie mausern sich alleJahre zweymal, und bekommen dagegen neue weiße Fe-dcrn, und diese Veränderung geht mit ihnen gerade zurgleichen Jahrszcil wie die Haarveränderungen der Alpen »Hansen vor. Zu Anfange bis in die Mitte des Weinmo-nats fällt ihnen ihr Sommerkleid aus, und aus der Wur-zel einer jeden alten Feder sproßt die Daunenfeder hervor,davon zum Schutz gegen die Kälte eine jede doppelt ist,ausgenommen die Flügel- und Schwanzfedern. Zu Endedes Weinmonats sind sie schon alle — ohne Ausnahme —weiß, je nachdem der Winter früh ober späth eintreffenwill; so ist es z. B. auch schon der Fall gewesen, baß manzu Ende des Augstmonars ganz weiße Schneehühner ge-schossen hat,'worauf bann aber ein früher Winter folgte.—Im Winter sind ihre Füße und Zehen hauptsächlich starkdesiederr, und haben daher ein sehr dickes Aussehen, sodaß sie mit den Füßen des weißen Alpenhaasen äußerst vieleAehnlichkeil haben. Von der Mitte des Aprils kommendie Sommcrfedern zuerst am Bauche und an der Brust,und dann am ganzen übrigen Körper in Gestalt braunerStoppeln, als die ersten Keime hervor, und dann wirdjede Feder, der Jahrszeit angemessen — nur einfach. —Zu Anfange des Maymonals sind alle Schneehühner schonin ihrer Sommerlracht.
Zergliederung.
Der innere Bau unterscheidet sich durch nichts von denübrigen Berghühner-Arten.
Am Halse ob der Brust hängt ebenfalls ein großerhäutiger Kröpf herunter, und der Magen ist der eigent-liche muskulös Hühnermagen.