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So weit der Herr von Salis. — Eine ganz ähnlicheAusbeute machte ich auf dem Püatus. Als ich den i;. Heu-monat i8o;. mit zwey Zürchcrfreunden ganz oben auf deinWiederfclde war, sah einer davon zwey kleine Vögclchcnim Gesträuche von Heidekraut und von der Alpenrose sichbewegen, von denen er ein altes Schneehuhn weggejagthatte. Ich lief eilend auf die Stelle hin, und konnte einsvon den kleinen niedlichen Thicrchen bekommen, voichan-dern hingegen war keine Spur mehr pi entdecken, so wieich ebenfalls das Nest nicht auffinden konnte. Das jungeSchneehühnchcn, das ich ausgestopft besitze, und von demmir Herr Schellenberg inWintenhur eine sehr schöneAbbildung verfertigte, ist kaum so groß, als ein gemeinerFink, und an dem Unterleibe und an den Füßen mit weiß-gelblichem , am Obcrleibe aber und auf dem Kopfe mitbraunem, schwarzem und weißgelbem Flaum bedeckt. Die-ses junge, äusserst lebhafte Vögelchcn schriee nun in sei-ner Gefangenschaft, wie zahme jungx Küchelchen thun,ihrer Mutter unaufhörlich ihr ängstliches Pip! Pip!Pip! entgegen, und wahrend dem einer meiner Freundedasselbe in seiner Hand vest hielt, stund ich mit meinerFlinte schußfertig. Mit unglaublicher Schnelligkeit, undmit einer Art von Verzweigung eilte die Mutter auf unszu, ließ die Flügel hängen, drückte ihren Unterleib, Kopfund Hals verlängert gegen die Erde zu, und wollte aufuns hineilen; — vielleicht hatte sie sich um ihres Jungenwillen, lebend von uns ergreifen lassen, aber — zu über-eilt, schoß ich mein Flintchen auf sie los und — lödketesie. — Diese hatte in ihrem Magen Blumenknöpfe voneiner Anemonen - und einer Potenkillen-Art, am meistenaber Knöspchen von Heidekraut. Im Magen des Jungenfand ich z Fliegen und sehr viele kleine Sämchcn. —
Ao. i 8°4, schreibt mir der Herr v. Salis m Marsch»