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Erster Band.
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sich wie der Zeisig im Kcsig sehr gut erhält. SeinGesang hat viel ähnliches mit dem Gesänge des Canarien-Vogels, nur ist er nicht so schmetternd. Er scheint dasMittelding zwischen dem Canaricnvogel- und Pivlerchen-Gesang zu seyn. Das Weibchen singt auch, aber leiserund unregelmäßiger als das Männchen.

Vorzüglich alsdann, wann die Winde auf den Alpen recht ungestmnm toben, ist dieses Vögelchen am meistenzur Munterkeit und zum frohen Gesänge aufgelegt.

Nähr u n g.

Ihr Futter besteht aus Samercyen verschiedener Art.Im Sommer suchen sie allerley Gras- und Kräutergesame,und im Winter beißen sie auch verschiedene Baum- undStaudenknöspchen ab. Daß sie im Frühlinge auf die Blü-then der Bäume sehr erpicht sind, habe ich schon obengezeigt.

Im Bauer kann man sie mit Sommer-Rüdsaamen,Hanfsaamcn u. dgl. sehr leicht erhalten.

Fortpflanzung.

Von der Art seiner Fortpflanzung haben uns bisher dirberühmtesten Ornitholoqen Deutschlands nichts sagen kön-nen. Er brütet in höhcrn Berg- und Alpengcgendcn. DasWeibchen macht sein Nest im May und noch später in klei-nen Vichställen oder Sennhütten, innwcndig unter demDache aus einem Balken, wie die weiße Bachstelze dießauch sehr oft thut. Das Nest besteht äußerlich aus feinenGras- und Moosarten, die mit Puppenhülfen an einan-der bcvestiget sind; innerlich bildet es eine regelmäßigeHalbkugel, und ist nach Art der Finken mit sebrviel Roßhaaren und ein Paar Federchen äußerst künstlich