Band 
Erster Band.
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«ruf ihrer Breite vorn Jura bis an die Kette des Molesson,Stockhorns/ Rigi , Pllatus u. s. w. bedecken.

In den Thälern ist solche beynahe durchgehcnds zusam,mcnhängcnd. Die Höhen bedeckt sie mit unzusammcnhän>gendcn Grupven; bedeckt auch öfters die Höhen beträcht-licher Gegenden: wie z. B. die ganze Gegend um Mün-ster im Kanton Luzcrn, und andre mehr.

Zu dieser Formation müßen wir noch jene mehr undminder großen Felsstücke zählen, die sich einzeln so häufigzerstreut zeigen.

Die Geschiebe und der Sand sind, wenige Fälle aus-genommen, ohne Bindemittel, lose auf einander gehäuft,und wie die Geschiebe eines Flusbcltcg, nicht als Conti,ttumn geschichtet. — Da, wo sie durch ein Bindemittelflözartig sich in Masse verlängern, bildet nur dieses Bin-demittel ein etwas continutrendes Lager; und hiedurch un-terscheiden sie sich von den Gcschiebstözcn oder Nagelfluhla-gern, der jüngsten Flözformation, unverkennlich.

Etwas tauschend, als Lagen, durch ein kalkartiges Bin-demittel geschichtet, zeigt sich diese Formation am Ufer derAar bey Dägerfelden, am Ufer des Rheins von Schaf-hausen gegen Basel , und an andern Orten mehr.

Diese ganze Formation ist von Kalk, Thonerde undSchlamm so zu sagen, ganz gereinigt, welches auf einezur Zeit ihrer Entstehung heftige, weiter strömende Wasser,Bewegung schließen läßt. Zuweilen findet man in ihrauch Goldsand, und ein, dieses Gold stets als Sand be-gleitendes Columbiumsaurcs Eisen, ganz dem von Hat-chelt untersuchten ähnlich. Ueber alle Vorstellung uner-meßlich groß ist diese Masse, der in jener Epoche ihrennatürlichen Lagerstätten entrissenen Steine.

Und eben so ausserordentlich und fortdaurend muß die