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Nicht immer dasselbe Lager ruhet auf dem Urgcvürg,sondern bald Kalkstein, bald jener Sandstein. — Im Ur-bachthal findet man eisenschüßigcn Kalkstein. Auf demMolederg Kalkstein von körnigen, abgesonderten Rücken.Auf der Höhe zwischen Gestein und Leuck einen Trüm«merstein, auch einen dichten Kalkstein.
Alle Kalksteine dieser Formation sind im Durchschnittziemlich kristallinisch, jedoch meist von unsichtbar abgeson-derten Stücken, folglich sehr dicht, besonders in den äl-tern, minder mächtigen Lagen.
Erze führt der Jura in Lagern linfenförmigeo, thonar-tigen Eisensteins, hier und da ziemlich mächtig. Ein ähn-licher linsen- auch roqgcnföriniger Eisenstein zeigt sich auchin beträchtlichen Lagern am Alpengebürg, (Mühlithal imKanton Bern) von Morgen bis Abend. Alle Bohncrze,so sich im Jura in Spalten, Gängen finden können, rüh-ren offenbar von der jüngcrn Flöjformation her.
Das uranfängliche Gebürg besteht unwidersprechlich,eben so wie die auf ihm liegenden Flözgebürge, aus übereinander ruhenden Schichten.
Die Verschiedenheit zwischen diesen und jenen ist, daßdie uranfängliche» Gebürgsschichtcn selten lagerhaft von ein-ander ablesen, sondern conglomcrirl und meistens in ein-ander übergehend sind. Zweyte»«! sind die Schichten derUrgebürgc im Durchschnitt ungleich mächtiger und wenigerabwechselnd, wie die der Kalklagerflöze. Dazu kommt,dast 'ihre Lage äußerst ruhig und in ihrer Incimation höchsteinförmig ist, indem sich bei ihrer stets kristallinischen Bil-dung, nirgends unregelmäßige, örtlich abweichende, ge-waltsame Zerrüttung vorfindet.