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Zweyter Band.
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I

Da ich gerade jetzt von einer Reise über den G o t t h a r d s-berg zurückkomme, und diese auch in mineralogischer Rück-sicht eine der merkwürdigsten ist, die nian in der Schweiz machen kann, so theile ich Ihnen meine Beobachtungen vonderselben mit.

Von Zürich aus gieng die Reift erst über die Albis-fette nach Zug, und von da längs den östlichen Uferndes Zugersces auf Arth im Canion Schwyz.

Zürich selbst, so wie der größere Theil dieses Cantonsliegen in einer beynahe ganz horizontalen Gcbirgsfvrma»tion, die aus abwechselnden Mergel- und Sandsteinschich-ten besteht, welche einige, aber nur schwache Steinkohlen-lager enthalten. Der Mergel dieser Formation äst beynaheimmer mir feinem Sande und Glimmerthcilchen gemengt,und gehl oft von unten 'herauf durch allmülige häufigereBcymengung dieses Sandes in den über ihm liegendenSandstein über, da er hingegen meist sehr bestimmt vondem unter ihm liegenden Sandstcinlager abgesondert ist.Zuweilen ist dieser Mergel bandartig gestreift, an andernStellen hingegen nur von einer blaulichgrauen oder auchrölhlichbrauncn Farbe; in diesen Fallen ist er immer sehrweich und ohne fremde Bcymengung beynahe ganz rein.Am häufigsten aber ist er so mit feinem Sande gemengt,daß er dadurch der ockergelben Farbe des über ihm liegen-den Sandsteins sich sehr nähert. Diese Mtrgcllagcr findvon 10 bis ;c» Fuß hoch, haben aber im lctztern Fallemeist schwache Sandstcinschichten in sich, besonders da, wosie fich wieder dem über ihnen liegenden Sandsteine nähern.Nur allein in der Nähe der Steinkohlenlager, und einesbituminösen Mergelfiözes, fand ich Versteinerungen in die-sem Mergel.

Der Sandstein dieser Formation theilt sich in zweyverschiedene Abarten, wovon die eine eigentlich mit den