Band 
Vierter Band, mit zwey Charten.
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Murmclihier in einem Gefäß, das ihm als Wiege diente,vor das Fenster. Hier blieb es eine gcwißc Zeit unbeweg-lich, das obgcdachre Athemholcn ausgenommen. Nachdem Verlaufe einer Stunde aber wurde das Athemholcnso ununterbrochen, daß das Thier eher als schlafend alserstarrt angesehen werden konnte. Es schien die Tempera-tur, welche doch nur ; i/r Grad ob o betrug, habe dasAthemholcn eher befördert als gehemmt. Ich wünschtees noch eine Stunde lang in dieser Lage zu lassen, alleinda ich sah, daß es sich gleich blieb, im Gegentheil dieWärme seines Körpers immer zunahm, so legte ich eswieder in sein Nest, in der Hoffnung, daß es nicht ganzerwachen, im Gegentheil wieder in seine Erstarrung zu-rücksinken würde. AIs ich es aber um zehn Uhr Abendswieder besuchte, war es nicht nur vollkommen erwacht,sondern hatte auch seine natürliche Wärme und Lebhaftig-keit wieder erlangt. Es verließ sogleich sein Nest, und ver-kroch sich noch tiefer in das Heu hinein, theils um sichvor der Kälte, theils aber vor bcn unangenehmen Besu-chen zu verbergen, die es aus seinem Wmtcrscdlafe wiederwecken könnten. Man sieht aus dem Gesagten, daß eSdiesen Thieren weniger Mühe kostet aus ihrer Erstarrungzu erwachen als in dieselbe zu versinken.

Das andere Murmclthier unter der Glocke blieb immerim nämlichen Zustande. Seine zusainmcngckrümmle Lageauf dem mit Heu versehenen Gefäße, die immer sich gleichbleibende Temperatur unter der Giockc, war sehr günstigdazu. Vierzehn bis fünfzehn Aus- und Einathmungen ineiner Stunde war das einzige Zeichen seines Lebens.

Den 6 Hornung stand der Thermometer im Zimmerzwischen 6 und 7 + o; und da nach dem Mittage dieWitterung noch gelinder wurde, indem der Thermometerbisstieg, so nahm ich das Murmclthier unter der

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