Band 
Vierter Band, mit zwey Charten.
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isolirten Felsen dauernde Güte der Kohlen erwarten? Hattenicht die Sonderbarkeit, einen Steinkohlenbau über den Wol-ken zu führen *), zu Anstrengungen, diesen Bau an mindererhöhte, an bequemere Punkte zu verlegen, berechtigensollen? Iezt liegen die Stollen am Felsen, wie in ei»ner Troglodyten Wohnung übereinander Die Schichtendes Felsens neigen sich zwischen 70 und 8° Grad gegenOsten; sie streichen aus Nordnordost in Eüdwest. Bis zuden Steinkohlen hin bestehen sie aus sehr graulich-weißem,etwas grobspliktrigem Kalkstein, der nur auf der großenStraße am Berge herab mir kleinen Mcrgclschichtcn ab-wechselt. Unter dem Kalkstein folgt unmittelbar dasSteinkohlenßöz selbst; größtenthcils sechs Fuß mächtig,mit Jnnbegriff von einem Fuß grvdschieserigem, kalkarti-gcm Schiescrlhon in der Mitte. Es ist eine grob-schiese-rige, wenig glänzende Schieferkoblc, sehr der Grobkohleähnlich. Sie brennt leicht und läßt wenig Aschenrüekstand.Dann folgt eine dünne Mergelschicht, mit Ammonshorn-ähnlichcn Versteinerungen erfüllt: kleine Schnecken, die denLandschnecken gleichen, oft der Hei ix cornea. Dann eineschwärzlich -graue, bituminose Schicht, welche eine unge-heure Menge Scemuschelvcrstcincrungcn umgiedt; großePeklinilen, Chamiten und kleine Strombiren und Turbr-nitrn in großer Menge. Unter dieser Vcrstcincrungsschichtliegt unmittelbar wieder der weiße Kalkstein, und alle Spu-ren der Steinkohlen sind in der weiten Fortsetzung gegentiefere Schichten verschwunden. Und in den Mergel-schichten ist nicht eine Spur von Pstanzenaddrücken; kein

*) Die Dergqebände am Fuße des Felsen» liegen nach meinerBaromelcrmeffung igzü Fuß über den See von Anncey,etwa -8s4 Fuß über das Meer.

Anm- d. Vers.