Band 
Vierter Band, mit zwey Charten.
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Uebrigens erschien der ganze rechte Eyerstock weniger ent-wickelt als der linke', welcher ihn, wie schon bemerkt wurde,mehr als sechs Mal an Größe übertraf.

Bei einem F. aquila war der rechte Eyerstock wenigerdeutlich, vielleicht weil der von mir untersuchte ziemlichjung und nicht zur Zeit des Ncstens geschossen warb. Dochkonnte man in ihm mehrere Eycrchen von der Größe derHirsekörner bemerken; übrigens zeigte er auf seiner Ober-fläche ein gebändertes Wesen.

Ich hoffte bei diesen Vögeln auch einen zweyten Ovi-dukl zu finden, aber unerachtet meiner sorgfältigsten Nach-forschungen konnte ich keine Svur davon entdecken.

Was den muskulösen Theil des Zwerchfells anbelangt,so ist dieser bey dem Lämmergeycr und Adler gar nichtzu verkennen. Bei einem Lammergcyer verloren fich vierstarke Muskelbünkel in den häutigen Seltentheil des Zwcrch,fells. Das unterste entsprang von dem obern Rande deruntern Ribbe, einen Zoll weil entfernt von ihrem vordcrnEnde, welches sich in den vordcrn Fortsatz verliert. Eshieng mit dem Chusonl. abdominis rectus zusammenund gieng mit feinen Muskelfibern ein« und rückwärts.Der zweyte stärkere und breitere Fascikel befestigte fich amobern Rande vom vordcrn Ende der siebenten Ribbe undzugleich etwas an der innern Fläche ihres vordcrn Fort-satzes, und lief mit feinen untern Fibern ein«, rück- undabwärts, mit seinen obern, aber dickern Bündeln von Fi-bern rück- und aufwärts. Da wo diese beyde Parihienvon Fibern fich in den sehnichken Theil des Zwerchfells ver-loren, blieb zwischen diesen und dem muskulösen Theil eineeysörmige, nach außen und abwärts gehende Oeffnung,die sich nach einwärts verengerte und in welche sich meh-rere Oessnungcn der Lungen einmündeten. Zwischen die-sem und dem ersten Muskelbündel des Zwerchfells blieb