Band 
Vierter Band, mit zwey Charten.
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stens die Möglichkeit, wie sie anhero gekommen, m den-ken. Wende den Blick gegen Mittag, und wie heraus ausdem Labirinth einer erstaunlichen Gebirgsbildung siehst Dudie hohen Zinne» Verleiben sich in den Wolken verlieren;erst jenseits vieler Pyramiden beginnt daS Urgrdirgc. Wiein aller Welt hak über dlesc Colossen etwas herüber gewälztwerden können? In Osten und Westen ist in weit gedehn-ter Entfernung keine Spur von Urgebirgen vorhanden; wiesollte sich von daher etwas angetrieben haben, was nie dortwar? Liegt aber nicht in Nordwest der Schwarzwald ,in Nordost das Böhmerwald-Gebirge? Besteht uicht derKern der dortigen Gebirge aus Urqebirgs - Arten? Be-denke doch, Freund! nicht die große Entfernung, sondernblos die erstaunliche Tiefe, die zwischen hier und dort sichausdehnt, den ehemalige» Meeresgrund, von dem aus sichdiese horrenken Massen erst wieder zu einer so bedeutendenHöhe halten erbeben müssen!

So viele Worte, wirst Du sagen, und kein Resultat,nicht einmal eine Vermuthung! Eine Vermuthung? jadie habe ich und die muß ich Dir mittheilen.

Die hohen Gebirge, die mittäglich anstehen (über dirwir, da wir ihnen so nahe sind und sie sich so weil aus-dehnen, die Urgebirgstheile, die theils kaum so hoch, mei-stens nicht viel höher sind, nicht sehen können), sind zwarjczt unendlich zerstückelt und zerspalten, und bilden alsRuine dessen, was vordem war, tiefe Einschnitte, und alldiese Einschnitte, die Berge mit ihren Gipfeln, dir wirnun vor uns sehen; jezt würde es einem vernünftigen Men-schen nicht einfallen können zu glauben, daß ein einzigesGeschiebe, viel weniger Stemmasscn von solchem Umfang,z. B. vom Urqcbirqe in das Innkhal gefallen, durch einenoch so mächtige Erhebung des Wassers auf das jenseitigeKalkgebirge erhoben, und nachdem sie diese einmal uu.