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meist nur in neuern Kalkstein. und hauptsächlich in Sandstein«gebirgen vorkommen, welche doch auch hcrbeygeschwemmlund abgesetzt seyn müßen. Ohne übrigens die dem Ver-fasser entgegengesetzte Meinung hierüber behaupten zu wollen,ist es hier nur darum zu thun, zu zeigen, baß des Hrn Versas,sers Meynnng noch gar nicht hinlänglich begründet scye.
» »8.) Kein einziges Gedirgsganze besteht mehr in seinerursprünglichen Höhe, Ausdehnung und der ehemaligen Ge-schlossenheit seines Schichtensystems. Eine furchtbare Ge-walt hat alle Gebirge zerrissen und zertrümmert."
Ist in gleichem Fall mit dem vierten Satz. —
,,ry.) An den Seiten aller Gebirgsganzcn sind derenzahllose Trümmer theils als Nagelflue > und Sandsteingebilde,theils als Geschiebe und schwere Steinblöcke weit ausgestreut,theils zu Sand oder zu Thon - u, d Kalkerde zerrieben in nochgrößer» Entfernungen als aufgeschwemmtes Land abgesetzt."
,,;o.) Da es Nagelfluegcbilde giebt, deren zusammen-gekültetes Gerölle bloß aus Urftlsarten, andere aus Ursels-und den ältesten Flötzfelsarten, und noch andere nur aus Flötz,felsarren bestehen, so lassen sich aus diesen Trümmergedil-den die verschieden ZerstörungSzeiten erkennen, welche einsteingetreten sind."
Wenigstens in den Schwrizeralpen ist keine Nagelflue,die nur aus Urfelsgeschieben besteht: dagegen hat oft dieneuere Nagelflue des Verfassers, die auf dem Sand- undMergelgebilbe liegt, mehr Urftlsarten als die allere Nagelfluedes Rigi . Also hält dieser Satz kaum Stich! —
,,) i.) Eben so läßt sich aus der Mächtigkeit eines Nagel«fluegedildeS auf die Dauer derjenigen ZerstörungSzeit, wel-che all dessen Gerölle herbeyschaffte, schließen."
Wenn aber, wie es in der schweizerischen Nagelflue derFall ist, jedes dieser Gebilde an der einen Stelle ein paarStunden, an andern Stellen kaum ioo Fuß breit, in eint»