aller chymischen Kräfte und das Streben aller Urstoffe nachkrystallischcn Gestalten ist unterscheidender Karakter der Ur-sels- , mechanische Zusammentretungcn und Niederschlüge,nebst dem Beginnen der organischen Thier- und Pflanzen-welt, unterscheidender Karakter der Flötzbildungszcit."
In den allerersten Lagern der ältesten Flötzfels-arten, welche unmittelbar auf den Ursels abgesetzt wur-den, liegen schon Gehäuse von Meerwürmern begraben.Ihre Zahl und Mannigfaltigkeit ist da noch sehr geringe;beyde wechseln aber in den Schichten der verschiedenen Flötz-schichtensysteme im Verhältniß ihres jüngern AlrcrS. Balderscheinen auch Ucberrestc von Fischen und Theile von sehrfremdartigen Pflanzen; dann Ucberreste von Amphibien, undnoch spater Gerippe von großen Landthieren, Vögelknochenund Baumstämmen in den Flötzlagern eingeschlossen."
„4.) Alle Urselsganzcn und Ketten sind an ihren Außen-seiten von Thonschiefer- und Kalkflötzgebilden umgürtet.Diese merkwürdige Thatsache scheint zu beweisen, baß indem Zeitraum der Absetzung der ältesten Flötzfelsartcn dieMeere eine gleiche Mischung dieser Thon. und Kalkstoffe insich trugen, und daß die Urfelsgebirge eine mächtige An-ziehungskraft auf diese Stoffe ausüben mußten, wodurchsie gezwungen wurden, sich längs deren Außenseiten in ei-ner so ungeheuern Schichtenzahl abzusetzen. "
Die verschiedenen Flötzgebilde zeigen in allenWeltlheilen eine eben solche Gleichheit ihrer Felsarten undEigenthümlichkeiten, wie die Urfelsgebildc, und bestehenaus Schichlensystemen wie diese."
» *.) Obgleich in der Streichung und Senkung ihrerSchichlensystcme nicht eine so bewundernswürdige gleicheIdentität, wie in dem Urgcbilbe statt findet, so scheintdoch überall, wo die oberflächliche Beschaffenheit des Nr-felses, auf welche die Flötzfelsarten niedergeschlagen wur»