Band 
Vierter Band, mit zwey Charten.
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«chc beide mit aus gerollten Trümmern der schon früherdaseyenden Felsen zusammengesetzt sind, am Tage liegen."

Nur sehr selten finden sich zwischen den verschiedenenFlötzgcdilden solche sie trennende Geschieblagen.

,, 8.) Es ist gewiß eine sehr merkwürdige Thatsache,daß auch während dieser Zcrstörungszeit die gerollten Trüm-mer zerrissener Felsen auf das regelmäßigste Schichtenwcisenach den allgemeinen Gesetzen der Streichung, Senkungund des Wechsels abgesetzt wurden, wie dieß alle großenNagelfluegebilde bezeugen. Es geht hieraus hervor, daßunter allen Umständen nicht bloß gcwiße mächtige Ursa-chen als durchgreifende Gesetze ihre Herrschaft behauvten,sondern auch, daß aus der eigenthümlichen Beschaffenheitder Erdkugel und ihrer kosmischen Verhältniße mit andernHimmelskörpern als Produkt eine ewig gleiche mineralisch-organische Bildungskrast vorhanden sey."

Freylich giebt es hier und da in den NaqclsiuegebirgenZwischenlager von Sandstein und von Sandmcrgel, dieaber doch keinen regelmäßigen Wechsel beweisen.

9.) Da in den Schichtensystcmcn der Steinkohlenge-bilde dieselben Gesetze der Lagerungsverhältniße und des im-mer wiederkehrenden Wechsels der Steinkohlenlager durch5 6ooo Fuß Mächtigkeit wie in allen Flötzgcdilden herr-schend sind, und überdem die Steinkohlenschichten so vieleandere Karakcere wahrer mechanisch-mineralischen Nieder«schläge an sich tragen, so wird dadurch die ziemlich allge-mein anaenvmmene Meynung, daß dir Steinkohlen ausverschütteten Wäldern entstanden sind, sehr zweifelhaft ge,macht. Weit wahrscheinlicher ist es, daß sie entweder ausdem in der Natur von Pflanzen und Thieren unabhängigenund aus zersetzten Urseisartcn in Menge freygcmachtcn Koh.lenstoff, in Verbindung einer Saure und Thonart, oderaus dem durch gänzliche Zer,etzung von Holzpflanzen und