Band 
Vierter Band, mit zwey Charten.
Seite
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Standpunkt erheben soll. Nichts ist todt in der Natur.Ein unbegreifliches reiches Urlebcn wallet ewig bewegendund strömend durch alle Theile, Körper und Substanzen,selbst des ganzen Mineralreichs."

Wird denn der menschliche Geist einen höhern Stand-punkt erreichen, wenn wir den allgemein anerkannten Na»lurkräften einen andern Namen geben? Wer glaubte denn,daß etwas todt, d. h. unwirksam in der Natur sey?und wer verkannte je das unbegreifliche reiche Urlebcn, d. h-die Wechselwirkung aller Theile, nicht nur des Mine-ralrcichs, sondern aller Reiche und aller Welten auf ein-ander? Diese sogenannte Aufhebung der Grenzen, die zwi-schen lebendiger und todter Natur gezogen waren, die abernur in einem veränderten Namen besteht, wird also ebenso wenig die Wissenschaft weiter bringen als den Stand-punkt des menschlichen Geistes erheben!

,, 6 .) So wie die Begriffe und Ansichten des Urlcbcn-digcn in der Natur sich erweitern müssen, ebenso muß esauch mit dem Begriffe dessen, was man bisher Organisa-tion nannte, geschehen."

Sehr natürlich müssen in einem neuen System alle Na-men verändert werden; doch wird noch immer erlaubt blei-ben, zwischen Thier-Organisalion, Pflanzen-Organisationund Gebirgsketten-Organisation einen kleinen Unterschiedzu machen.

»7.) Außer der Organisation in dem Pflanzen - undThicrrcich giebt es noch eine viel einfachere Organisationfür die großen Naturkörper, die nur aus mineralischenSubstanzen zusammcngeseyt sind, und diese einfachste un,ter allen möchte wohl die mineralische Urorganisa-tion genannt werden dürfen."

Wahrscheinlich ist die Organisation des Luslkreises unddes Raums zwischen den Planeten noch einfacher als die