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Wir wenden uns nun zur eigentlichen Beschreibung derThäler Sulzberg und Non, die den Gegenstand dieses Auf-satzes ausmachen.
Die Grenzen derselben sind gegen Morgen das GebirgeMendola , weiches sie vom Et'chthal scheidet; gegen Mit«tag die Rochetta, ein enger Paß, durch welchen man aufMcizo lombardo und Mezzo tede>co oder Teutichmez kommt;gegen Abend die Wormstr Gebirge, und gegen Mitternachtder Kamm der Gebirgskette, die stc vom Ullenthal abson-dert. Die Charten, welche diese Thaler am richtigsten vor«stellen, sind das XII Blatt vom große» Tyroier Atlas vonAnich und Hubcr, die Charte in vier Blattern des südli«chcn Tvrols vom Baron von Sperges, und die Charte derAnaunia antica im zweiten Theile der Annali 8al>ionesivon Giuseppe Reschio.
Merkwürdig sind die Zugänge zu diesem Thal. Seltenwird man durch abschreckendere Wege in ein Paradies ge-führt, Die Hauptstraße von Mczzolombardo in dieses Thalführt am Abhänge des Monte Corno durch einen so engenPaß, daß nur für den Fluß Nos und einen schmalen WegRaum ist. Bei dieser Enge ist ein Thurm oder kleinesFort, Rochetta genannt, wo man den Paß verschließenkann. Um aus dem Nonthale in das obere Etschthal, be-sonders auf Botzen zu gelangen, muß man den sehr hohenBerg Mendola auf einer steilen, holperigen Straße zwi-schen Klippen und Einöden übersteigen.
In das Ultenthal führt aus dem Sulzthale ein Weg,der auch für Maulthiere gangbar ist, von Male, und inden untern Theil desselben, auf Tisens , ein schmaler ge-fährlicher Weg von Senale im Nonthale über den Cam»xcrberg durch einen langen dichten Wald; durch diesenWeg gelangt man auch auf Meran .
Ein nur im Sommer gangbarer, meist durch Glet-