Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Erster Jahrgang.]
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und die glücklichen Südländer, Indien und China mußten von daher zuerst bevölkert werden.

In Absicht der anliegenden Gebirge is? fast ganz Siberien alseine absinkende Thalfläche und Haldung des nördlichen Flusses vorn Altar,und des östlichen Randes vom uralischen Gebirge, ganz Rußland aberals die Verflächung des westlichen Fusses vom letzter», und der südwest-liche Theil nebst Pohlen als die nördliche Haldung vom Karpath zubetrachten.

Auf die besondere Beschaffenheit der Gebirge des nördlichenAsiens zu kommen, so karrn eigentlich nur vom uralischen etwas vollständiges gesagt werden; weil wir vom alkäischen nicht mehr als dennördlichen Rand und das östlichste Ende seiner Zweige kennen, da hinge-gen der eigentlich grosse Altai weit ausser den russischen Gränzen über dieQuelle des Jrtisch, Jenisei und Selenga streicht, und mit den bucharischenund indianischen Gebirgen verkettet den mittleren Raum Asiens zwischenobiger Flüsse und des Indus, Ganges und Choango Ursprüngen erfüllt.

Der Ural hat also in seiner ganzen Länge die besondere Beschaf-fenheit , daß er an seiner Westseite ungemein ansehnliche und erztreicheFlötzgebirge hat, an der Ostseite aber mit dem Ganggebirge bis ganzin das flache Land reicht, auch die Flüsse begleitet, so daß erst in derEbne ganz flach streichende Flötze bemerkt werden. Daraus scheint erst-lich zu folgen: daß die östliche Fläche oder Siberien, wenigstens ambaschkirischen Ural höher als die russischen Ebnen liege, und sich vermuth-lich südwärts in der kirgisischen Steppe stets mehr erhöhe. Dies bestäti-get auch der Augenschein mehrerer Reisenden, und der Reichthum anSeen, Quellen und Erdsalzen in der isetischen und ischimischen Steppe,setzen einen Abschuß von südlich gelegenen Flöhen voraus, die mandenn auch in den fortgesetzten AlginskoiSirt findet. Die nördlicheren Ge-genden dagegen werden so niedrig, daß sie um den untern Obfluß gleich-sam im Moraste versinken. Zweycens scheint eine mächtige aus Südenkommende Fluth über ganz Asien gegangen und an der Westseite desUrq/s mit ihrer ganzen Gewalt hingeströmmt zu seyn, wovon die grosseZerrütung in dessen Flötzgebirge, desselben tiefe Thäler, die auf den al-ten Seeboden aufgesetzten mächtigen Sandsteinflötze, die in der Oberfläche

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