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gen. Gleich am hohen Gebirge folgt mehrentheils Sandfels und dannAlaunartige und andere Schiefer; darnach aber ein (von der Bielajanordwärts bis über Svlykamsk hinaus) sehr mächtiges Gebirg von der-ben Felskalkstein, der sehr hohe und zerrissene Berge macht, anfangs insehr steil gestürzte, kaum einige Spuren von Versteinerungen zeigende,und mit dem Gebirg einerley Strich haltende Lagen zerklüftet ist, sich§ber immer flächer anläßt, und endlich an der Ufa und Kama zu denje-nigen Kalksiötzen wird, welche sich in die rußische Ebne ausbreiten.
Wo das Kalkgebirg an das Mittelgebirg gränzt, da sind auch andieser Seite überaus mächtige Eisennester anzutrefen. Im ganzen Kalk-gebirge aber ist keine Spur von irgend einem Erzte entdecket, bis da woes in die Fläche geht, und an Seekörpern sowohl als Kupfererzen unge-mein reich ist. Nirgend ist dieses Kalkgebirg so mächtig und mit so hohenBergen aufsteigen- als am baschkirischen Ural, und dem Werchoturischen,oder den beyden höchsten Theilen des uralischen Gebirges. Seine Breiteist bis da, wo es sich in Flötze ändert, zwischen 50 und 90 Werste; aber» im südlichsten Theil des Urals ist das Kalkgebirg blos flötzartig und das
Ganggebirg an der Westseite blos aus groben Sandstein, der gleich andem östlichen Hornschiefer liegt, bestehend.
Die Kalk und Mergelflötze, welche vorn Ural anheben, breitensich wahrscheinlich über den größten Theil von Rußland aus, zeigen sichin allen Flußufern, und scheinen nur gegen Süden an der Niedrigung derkrspischen Salzsteppe (siehe im z. Theil der Reise S. 569.) nordweftwärtsaber beym Absatz des waldaischcn Zlötzgebirges abzusetzen oder zu versin-ken. Hingegen weiß ich über den Don westwärts nicht, wie weit es sicherstrecken mag. Die Kreidehügel längst dem Don, dergleichen auch imSteppengebirge zwischen den Jaick und Wolgastrom gefunden werden,sind Bänke dieser Kalklagen. Und wo selbige im flachen Lande zu Tagoder in geringen Tiefen nicht sichtbar sind, da vermuthe ich selbige den-noch in einer größeren Tiefe. Es machen diese Kalklagen wenig beträcht-liche Berge, ausser in dem von mir im ersten Theile (S. 142. 144.) be-schriebenen Gegenden an der Wolga und um den Sock, wo mir auchwährend meiner ganzen Reise die einige Vermuthung vormaliger unterir-discher Ausbrüche vorgekommen ist, welche durch die vielen phlogistischenMineralien dieser Gegend, die unter den Kalk gemischten Asphalt und Schwe-fel-