Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Erster Jahrgang.]
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den Jerawnaseen, über dem Ursprung des Witims, sehr hoch und größ-tentheils bewaldet wegstreicht, und an allerley Kiestn reich ist, auch ver-schiedene warme Bäder an sich hat (S. Georgis Reise) dadurch unddurch die Nachbarschaft des Baikalischen Gebirges gleichsam wieder ver-stärkt, und Mer einem neuen Namen (Stanowoi-Chrcbet) geht es,mit einer östlichen Wendung über den Ursprung der Ncrtscha und übri-gen Schilkabäche weg, und scheidet diese und alle Gewässer des Amurvon den Oleckma Bachen; schießt (wie die Fischersche Karte ganz rechtzeigt) ein starkes Gebirg am Oleckma herunter, welches nordwestlichziehend quer über die Lena oberhalb Jakuzk fortsetzet; bricht mit einemTheil an den östlichen Oceanküsten ab, und zieht sich mit einem andernZweig über die Quellen des Udflußes, Aldan, Maja und Judvma weg,nahe am ochozrischen Meere hin, und zerstreut sich in den östlichen ganzgebirgichten Winkel von Asien mit Rippen, welche zwischen den Haupt-stützen laufen. In dieses östlichsten Theile von Sibirien ist zwar dasGebirg sehr wild und zerrissen, auch die Erhöhung des Erdbodens über--haupt sehr beträchtlich; allein das Granttgebirg scheint da abzunehmen,und man weiß von keinem ausnehmend hohen Schneekoppen, obgleich dieganze Gegend kalt und rauh, nichts als arktische und Alpenpflanzen selbstin den Ebnen hervorbringt, und im Sommer fest gcftorne Sümpfe undThäler, wieV! den arktischen Wüsteneien, daselbst keine Seltenheit sind.Um den Biela und Judvma ingleichen um den Urack hat dieses Gebirgwieder unbeschreiblich viel rothen und grünen Jaspis, der ganze Bergzü-ge ausmacht; da man diese Felsart an der ganzen Nordscite des sibiri-schen Gebirges nirgend, wohl aber an der Südseite des Jablvnoi-Chre-bet in Daunen hin und wieder bemerkt.

Lamtscharka ist eine Gebirgkette, die sich au das östliche Endedieses Hauptgebirgs anhängt, und mit -er ganzen Kette der sehr gebir-gigten und felsigten kurulischen und japanischen Inseln einen Zug macht,der sich wieder an das von Tybet her durch China streichende Gebirg anzu-hängen scheint. Alles dieses Land und Inseln scheint viel neuer als Gibt-rien durch unterirdische Feuer entstanden zu seyn, die noch fortwirken.

Das östliche Ende von Asien ist, so wie man auch von dem ge-genüberstehenden nordwestlichen Amerika weiß, ganz gebirgig und die Kü-sten mehrentheils abgerissen. Alle entdeckten neuen Inseln zwischen beyden

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