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Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Erster Jahrgang.]
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Ehe wir unS aus diesem Viertel begeben, muß ich noch einekleine Reise anmerken, die ich von Grein aus auf Spitz gemacht habe.Der erste Ort, der da vorkömmt, ist Diernstein (Dürrenstein). Nebstdem daß der Weeg dicht am steilen Donauufer fortgeht, und die Gästenenge und traurig sind, steht das alte verfallene Schloß auf eurem stei-len dürren Felsen, der samt dem Orte mit einer Mauer eingefaffet ist.Gleich außer Diernstein ist die Fortsetzung des Murksteines oder Wctz-ftlsfteines, von dem ich bey walperstorf im Viertel obern Wiener-walde gesprochen habe. Dann folgt Quarz mit vieler grauer und grün-lichter Hornblende, und da man höher hinaufkömmt, zeigt sich purergrößtentheils röthlicher GranitfelS, der auch seinen Aug gerade von derDonau herüber hat. In manchen Stücken desselben liegen schwarzeSchörlsäulchen , in anderen schlägt der Glimmer vor, der zuweilen kaumbemerkt wird. Hier ist die älteste Strecke der Gebirge, und gerade dieist Granit, dann unter selber fand ich keine andere Steinart mehr.Was in diesem ganzen Weege hinauf die Bewunderung des Reisendenrege machen muß, ist der unbeschreibliche Fleiß der dortigen Einwohner.Alle die wahrhaftig hohen Gebirge, die der Straße zur Rechten lieget!,sind mit trocken gemauerten ungeheuren Absätzen abgeschnitten. Ich ha-be bey einigen mehr als zo solche Absätze gezählet, ja manche so hoch,daß die im Weinberge arbeitenden Menschen, vom Thale aus betrach-tet, wie kleine Kinder aussahen; und doch sind alle diese Absätze mitDammerde aufgetragen, und jedes Fleckchen mit Weinstöcken, Obstbau-men u. s. w. besetzt. So was unternehmen, und ausführen, gehörtwirklich unter die Arbeiten, die eines Herkules würdig wären.

In dem angejahrten Granitgebirge näher gegen weissenkir»chen kömmt eine graue Art dieses Steines vor, wo der Feldspat!) übet'zwey Drittel seiner Masse ausmacht, und zuweilen ins bleyfarbene fällt.Besser gegen Spitz ist der Glimmer manchmal fast wie ein Asbest fase-richt, kaum glänzend, aschgrau, und mit einer Art weißen graumar-morirten Seifenstein vermischt. Derber Quarz ist hier seltener; abereine Art von Gestellstein oder Murkftein kömmt wieder vor, der auSQuarzsand Glimmer und Granaten besteht. Zu Spitz selbst besähe ichzuerst die Kupfervitriolsiederey, die damals noch im Gange war,und wegen Erarmung der Besitzers aufgchöret hat. Die Pfannen,

wo-