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Herrn Ruprechts k. k. Bergraths und Lehrers -er Chemie an -er k. k.
Bergwerks Akademie zu Schemnitz.
Ueber den hungarischen Pechstein.
lauter die hungarischen Pechsteine zähle ich die schwärzlichbraunen, wel-che zu Königsberg mitten zwischen den Holzkohlen einbrechen; ver-schiedene bei kremnitz, und andern Orten vorkommende, aus derperlgrauen bis in die schwärzlichgraue Farbe übergehende, versteintespröde Hölzer, die im Bruch glänzen, am Stahle mit Entwiklungeiniger Funken sich abnuzen, in muschlichte Bruchstüke beim Zerschlagenzerspringen, bisweilen aber Hievon mehr, oder weniger abweichen; danndie Telkc-bamer Pcchstcine ('), die sich dem äusser« Ansehen nach vonden vorhergehenden blos durch ihre meistens weingelbe Farbe, grössereDurchsichtigkeit, öftern Risse nach verschiedenen Richtungen, durch den,eine Art von Verwitterung verrathenden rindenförmigen, weisseu,erdigen Beschlag, und durch die Eigenschaft, wenn sie mit neblichtengrauen Fleken verunreiniget sind , im Wasser, gleich dem Weltaugedurchsichtig zu werden, unterscheiden.
In Absicht ihres chemischen Verhaltens scheinen diese Steineüberhaupt nicht allein sehr nahe mit einander verwandt zu seyn, sondernauch gröstrntheils genau übereinzukommen.
Sie besitzen überhaupt eine geringere Härte als die weichenkiselartigen Steine, eine eben so unbedeutende eigenthümliche Schwere;sie brausen mit Säuren nicht; schmelzen auch im stärksten Feuer vorder Esse ohne Zusaz nicht, in welcher ich sie in hessischen Tiegeln übereine Stunde stehen ließ; sie knistern anfänglich im Feuer, verlierennach und nach ihre Farbe, und werden am Ende ganz weiß, ohne jedochweder an ihrem innerlichen, noch äußerlichen Glänze, einige Risse aus-genommen, wesentlich verändert zu werden; doch scheinen die dunkler
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(*) Abhandlung einer Privatgesellschaft in Böhmen 8. IN. Band Prag. i?7?'
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