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reinigt man die Gruben aus; das was herausgeschafft« wird, ist asch-graue Erde. Man grabt auch wohl, aber etwas höher, als insgemeindas Wasser in der Grube zu stehen pflegt, 12 bis 18. Klafter langeStollen hinein, wo sich sodann das Wasser sammlet, und die Salzthci-le auflöst. Bei trokenen Jahren pflegen einige Quellen, besonders dieauf Hügel liegen, oder weniger Wasser Zufluß haben, fast ganz auszu-troknen, wie z. B. zu 'I'arnLwa, 6wo^. re. da muß man das Salz-sieden aufgeben; ein dergleichen Fall ereignet sich aber seltner. Oeftersträgt sichs zu, daß die Sole sparsamer ist; da laßt man sodann Leutein die Gruben hinab, welche die Sacke mit Sole fühlen. Sonst sinddie Quellen gemeiniglich zwischen den Hügeln und Bergen des flachenLands, auch einige wohl auf den Hügeln selbst. Ihre Tiefe ist ver-schieden. Es giebt Gruben von 12 bis 15, 20. sodann von 40 bis 60.ja bis iOo. Klafter. Von den erster« sind die zuXolM, Velars;vonden letzter» die zu 8oleo, dcar» 5 ol zo. Klafter. In einigen Grubenwird Wasser eingelassen, die z. B. zu Urn^va. Man laßt es sodannbei 14. Tage stehen, wahrend der Zeit die Sole den gehörigen Gradzum sieden überkommt. Es giebt auch Quellen, so aufgelassen wordensind, weil sie entweder ausgetrvknet sind, wie da eine zu ist:
oder weil sie eingestürzt worden, wie öie zu^rnLwa; oder weil sichzu viele Tagwasser dazu geschlagen hat, wie die zu Lluc^o; oderweil die Sole nicht genugsam gesättiget gewesen, wie da eine aufgelasse-ne Quelle eine Viertelst»»- weit von Scepnile ist: oder iveil sich in derGegend der Quelle Gebirge anstatt weitrcs Salz vorfindet: oder esist sonst was damit vorgegangen, wie die aufgelassene zwischen ,und liegende Quelle ist, welche das Ungewittcr soll abge-
brannt haben; oder endlich weil sich der Jnnhaber nicht mehr zu siedenverbindlich gemacht hat, wie die nicht weit von entfernte Quel-
le ist.
Die Zahl der Ortfchaften, die auf ihrem Grund mit Salz-quellen versehen sind, ist sehr groß. Ja es stehen auf dem Grundeeiner einzigen Ortschaft bisweilen auch mehrere Quellen, als einez. B. zu DrokouicL, lloruln«, Oelarm rc. die Namen der Ortschaf-ten sind aus einer in der Arbeit stehenden Salzguellenkarte zu er-sehen.
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