Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Erster Jahrgang.]
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Gewichte. Der Magnet zieht nach dem Rösten 6. und wenndieß mit Zusatz von Fette geschieht, 82 pr. Ct. aus.

4) Nach der gemeinen Probierart halt es i8Z4 Loth gordischesSilber im Zentner, und die Mark 240. Denarien fein Gold.

5) In der Salpetersäure werden 21 pr. Ct. mit starken Erhitzen,und mit Ausstoßung häufiger Salpeterluft aufgelößt. DieAuflösung wird lichtgrün, und dasUeberbleibsel —75-pr.Ct.—lichtviolettfärbig. Durch Lleali aerawm wird die Auflösunglichtgelb niedergeschlagen.

6) Vor dem Löthrohre läßt es nebst dem Goldkorne eine gelblichteSchlake zurück, welche das Boraxglas violet färbet.

L) Rein ausgezogenes gelbes Golderze. — Ist im Gewebe körnig,und gestreift, von Farbe etwas ins gelbliche spielend.

1) Seine spezifische Schwere— 10678.

2) Der Magnet zieht 4^ pr. Ct. aus.

z) Laßt sich nicht rösten, indem es mit Anfang der rothen Hitzeauch zu fliesten anfängt.

4) Nach der gemeinen Probierart hält es 8iz Loth göldisches Sil-ber im Centner, und die Mark 187. Denar, fein Gold.Wenn es aber vorher mit Kies geschmolzen wird, steigt seinGehakt auf 897 ? Loth.

5) Zn der Salpetersäure werden 72 ^ pr. Ct. mit geringer Erhi-tzung , und mit Ausstoßung weniger Salpeterluft aufgelößt.Die Auflösung wir- grasgrün; das Ueberbleibsel — 27 ^ pr.Ct. — schwarzbraun. Durch aleali aeramm wird die Auflö-sung lichtgelb niedergeschlagen.

c. Schwarze Blende. — Im Finstern gerieben giebt sie keinenSchein.

1) Ihre spezifische Schwere — 5398.

2) Der Magnet zieht 4 pr. Ct. aus.

z) Wird vor dem Löthrohre schwarzbraun, raucht nicht sonderlich,giebt aber einen Schwefelgeruch. Verliehrt im Rösten 6. pr.

Ct.