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jhrem niedergeschlagenen Satze vermengen konnte; ja sie sind sehr wahr-scheinlich ehe vom zurückweichenden Wasser befreyet worden, als sichdie erschaffenen Seethiere über selbe verbreiten mochten. Denn wärenPflanzen, und Meergcschöpfc entweder bey Absinkung des Bodensatzes,oder bald nachher vorhanden gewesen, so müßten wir in und auf denobersten Schichten (und solche wage ich die höchsten Kalkschichten unsersLitorals zu nennen) häufige Versteinerungen aus beyden Reichen an-treffen ; dort aber hat sie noch niemand gefunden. Hingegen strotzendie Flöze der zweyten Überschwemmung, von einer unglaublichen Men-ge theils ganzer, theils zertrümerter und zermalmeter Körper, die einewilde Fluth als Reste bey der allgemeinen Durchwühlung der schon be-wachsenen und belebten Erdenfläche unordentlich verstreuet, und abge-setzet hat.
Sollte dennoch Grüner in seinem Schweizerlande, oder irgendein Naturforscher in unserem Litoral Versteinerungen in jenen Schich-ten, die ich der bildenden Überschwemmung zuschreibe, entdecken, sobin ich weine Meinung zu widerruffen ganz geneigt.
Nun will ich wieder dem Hauptfaden meines Gegenstände-
folgen.
Aus der Zerstörung der ersten Erdrinde, das ist mrs derZermalmung und Triturarion der Gestein - und Erdarten sowohl,als aus der Auflösung und Faulniff des pflanzen - und Tierrei-ches muffte die Materie des Bodensatzes entstehen, welchen dasWasser, als es in Ruhe kämm, fchichtenwerse fallen lieff. Denndie Zerstörung konnte nur vom Anfang der Wasseraufschwellung bis aufbas höchste Maaß derselben fortdauern; dabey mußten alle Ursachenwirken, die wegen des gehobenen Gleichgewichtes zwischen Erde, Luft,und Wasser in Bewegung gesetzt wurden: hörte das Wasser auf zu stei-gen , so mußten auch diese Ursachen nach und nach zu wirken aufhören:die Fluth ward ruhiger, und ließ das zusammengerafte und aufgelösetezu Boden fallen. Dieses Fallen konnte nur nach Verhältniß der eigent-lichen Schweren geschehen, dahero entstunden neue Schichte» über dem
Grunds