Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Erster Jahrgang.]
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machten, in späteren Zeitpunkten geäußert; denn ihre karakteristischenEigenschaften sind sichtbar von jenen unterschieden, die eine viel allge-meinere Ursache dem Wesen der Granitfelsen gab. Der Schluß auseinzelnen Erscheinungen auf ein ganzes, ist hier wie in allen Gegenstän-den des menschlichen Wissens sehr gefährlich.

Dieß ist alles, was ich aus der Zusammensttzung der Ideenvorbringen kann, die von meinen in vorigen Briefen angemerktenBeobachtungen unmittelbar fliesten.

Sollte jemanden dabey einfallen, daß ich mich in meinem Schluß-folgen, wie die gelertische Spinne Verhalten habe, die aus dem staubi-gen Winkel eines Palastes methodisch über seine ganze Bauart räsonirt,so bitte ich alles was ich sagte, bloß auf dem Horizonte, worinn ichmich herumsah, gelten zulassen.

Herrn Thesaurariatraths von Müller

Fortsetzung

Der Versuche mit dem in der Grube Maria Hilf in dem Gebir-ge Faczebay bey Zalathna in Siebenbürgen vorkommendenvermeinten gediegenen Spiesglasköuige.

19. Um das Verhalten der Vitriolsäure gegen unser rohes Mineraletwas näher kennen zu lernen, that ich von diesem, nachdem es,wie zu allen folgenden Versuchen in einem gläsernen Mörser zu fei-nem Pulver gerieben war, zwey Pfunde Probiergcwicht, welcheskünftig immer zu verstehen ist in 4466 Pfund 19 Loth starkesVitriolöhl, dessen Schwere sich zu jener des destillieren Wassers wiei8z6: looo verhielt, welches aber weingelb, folglich nicht ganz de-phlogiftisirt war, und welches ich dennoch, aus Mangel eines ganzdephlogistisirten zu meinen Versuchen nehmen muste. Es löste sichganz, bis auf eine geringe. Spur von Quarzkörnern -arinn auf.Die Auflösung hatte eine ziemlich gesättigte, aber noch durchsichtige. schöne