Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Erster Jahrgang.]
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Portionen sich vermehrten, zeigte sich auch das gewöhnliche weisse Pul-ver. Ich lies endlich das Gemenge kochen, und goß, nach dessen Er-kaltung die klare Flüssigkeit ab. Das abgesüßte, und getrockneteUibcrbleibsel war wie jenes von der Auflösung in starker Salpetersäu-re (28.) gestaltet; und es zeigten sich in diesem wieder viele kleineGoldkörnchen. Es wog 17 Pfunde 28 Loth. Es hatten sich alsodicßmal Z2 Pfunde 4 Loth aufgelöst, das ist: 645 pr. Cent. folglichum 25^ pr. Cent. mehr, als in der etwas stärkeren Salpetersäure(25).

zz. Die abgegossene klare Auflösung (Z2.) ließ ich bis zur Helfte ver-rauchen , wobey sich eine weisse krystallinische Rinde an den Boden desKölbchens anlegte. Ich goß das übrige Flüssige ab, und wollte nundie weisse Masse mit -estillirtcm Wasser auflösen; aber sie war mitsolchem unauflößlich. Abgesüst, und getrocknet wog sie z<s Pfunde2 Loth. Sie war also, ohne denjenigen Theil mitzurechnen, welcherin der halbabgedünsteten Auflösung noch enthalten war, um 18 Pfun-de 6 Loth, folglich mehr als um das ganze Gewicht des in der Sal-petersäure Aufgelösten schwerer geworden. Diese krystallinische Massewurde von keiner Säure, ausser vom Königswasser, angegriffen, wohlaber von feuerfestem milden Gewächslaugensalze aufgelöst, aus wel-chem sie auch durch Säuren niedergeschlagen werden konnte. Auf derKohle bor dem Löthrohre schmolz sie zu einer grauen Schlacke, redll-cirte sich aber sogleich in metallische Gestalt, deflagrirte eben so bald,und heftig, und gieng ganz mit dem gewöhnlichen Rauch, und Geruchdavon.

Z4. Die von der Ausdünstung (zz.) übrig gebliebene klare gelblicheAuflösung verhielt sich bey dem Verdünnen mit reinem Wasser, mitKüchensalzsäure, Blutlauge, dem feuerfesten milden Laugenfalze, derSchwefclleber, und übrigens eben so wie die Auflösung von der star-ken Salpetersäure (29.) und eben so auch der durch Laugensalz darauserhaltene Niederschlag wie jener (29. ä.)