niit Hinzugiessunz destillirten Wassers einen weissen Niederschlag, oderdas sogenannte spanische Weiß, wie von einer Wißmuthauflösung, er-halten haben. (*) Allein auch hierin» scheint derselbe irre geführt wor-den zu seyn. Daß auch ich einmal, aber ohne, daß es mir seit demwieder gelingen wollte, einen weissen Niederschlag erhalten habe, habeich bereits (27. L.) erwähnet. Diese mir bey einem Iwrläufig nur oben-hin gemachten Versuche begegnete Erscheinung, deren Ursache vielleichtin der Unterbrechung der Auflösrmg, wahrend welcher immer ein weisserSatz (25. 28. 32.) abgesetzet wird, gelegen haben mag, und der vonder Auflösung im Königswasser erhaltene schwefelgelbe Rest (25.) gabmir vor der Hand zu der Vermuthung Anlas, daß unser Mineral ge-schwefelter Wißmuth scye, welche ich in einem an den Herrn Hoftathvon Vorn noch im vorigen Jahre gesendeten Schreiben (**), vonwelchem ich aber nicht glaubte, daß es zum Drucke bestimmt werdenwürde, geäußert habe. §.) Die Auflösung unsers Halbmetalls in derSalpetersäure macht zwar eure stmpathetische Dinte, welche über demDampfe von Schwcfelleber eine schwarzbraune Schrift darstellet, wiesolche von der Wißmuth Auflösung erhalten wird; allein der Schwefelwird aus der Schwefelleberauflösung mit unserem Halbmetall doch nichtbraunschwarz, wie es mit einer Wißmuthauflösung geschieht, sonderndunkel orangegelb (29. e.) niedergeschlagen. Mehrere Eigenschaftenunsers Halbmetalls, wodurch es sich von dem Wißmuth unterscheidet,will ich nicht wiederhollen.
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Was ist denn aber endlich unser Mineral bor ein Halbmetall)— Ich getraue mir diese Frage um so weniger zu beantworten, als ichkein Metall, oder sogenanntes Halbmetall kenne, welches manche vonden Eigenschaften unsers Minerals, besonders aber ein gleiches Verhal-ten mit der Vitriolsäure, besässe. Ob dieses problematische Mineralvielleicht ein neues bisher noch. nicht gekanntes Halbmetall seye? wirdnächstens einer der größten Chemisten des gegenwärtigen Jahrhunderts —
G 2 Herr
(>) Sl. a. O.
. (") 2 l. a. O. C. 57.
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