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schnitten wird, und folglich dieses prächtige unterirdische Produkt nacheiner kurzen Erscheinung vollkommen ihr Ende erreichen, und kaumnoch soviel übrig seyn wird, um alich nur eine mittolmässrge Tischplattezu verfertigen. Diese Betrachtung muß nothwendiger Weise den Werrhdieser Steinart vergrößern, und diejenigen Stücke, die sich bereits inKabineteu befinden, unschätzbar machen.
Als sich Ihre Kön. Hoheit die Erzherzogin Marianna entschlösse,-ein Tischblatt schleiffen zu lassen, versuchten wir, ein so grosses Blattzu brechen, als hierzu erforderlich wäre. Allein die Erfahrung lehrteuns, daß dieser Marmor von Natur unendliche Schricke und Spaltun-gen habe, und seine Mächtigkeit in sehr kurzen halben Schuh weitenDistanzen von einer queren Handdicke bis zur Dinne eines Messerrückensveränderte; wir musten also unser Unternehmen fahren lassen, und dasBlatt wurde aus mehreren kleinern Stücken, gleich einer Mosaik, zu-samgeküttet.
Die opalisirenden Stücke sind in diesen Marmor nicht so häufigals man wohl denkt. Man muß sich die ganze Marmorlage der Schal-thiere als kalcinirt vorstellen, worinn sich noch hin und wieder einigefrische Stücke befinden, die noch keinen Grad der Kalcimrung über-standen haben, und nur diese Stücke allein opalißiren; der ganze übrigeTheil der Marmorlage ist folglich todt, wie die Steinschneider sagenund giebt, wie alle kalcinirte Fossilien, keinen Glanz. Man kann da-her annehmen, das kaum der zote Theil der Marmorlage opalisirte,»nd der Umstand, daß.man um einige opalisirende Stücke zu erhalten ^eine grosse Strecke ausbrechen muste, machte die Erzeugung dieses Mar-mors sehr kostbar.
Man wird aus dem, was ich nun eben gesagt habe, leicht fol-gern können, woher die Farbenspielung entstehe. Die meisten, die sichgerne mit Dünsten abgeben, nehmen mineralische Dünste dazu, die sieauf verschiedene Art und nach verschiedenen Modifikationen wirken, las-sen, und da sie bey manchen Stücken Kies mit eingemischt gefunden, fi-sche« sie diese» ebe» als das erwünschte Werkzeug aller dieser Wirkun»
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