weilen, wo er quer durch das Flußbett streicht, und die zwey ansehnlichen5 — 6 Meilen von der Stadt erfernten Fälle verursachet, grosse Rie-scnköpfe gefunden werden. Bey Schwedesfort zeigte sich mir der ersteKalkstein; Er ist eine nach Art aller hiesiger Gebirgsarten von Nordostennach Sudwest streichende kicl§e; au dem östlichen Ufer des Flusses istdas Gestein schwärzlich, mit Missen Spatadern durchzogen, und so dicht,daß es sich schön, poliren läst; Dies ist der sogenannte pensylvanischsMarmor, der ziemlich häufig zu Tafeln, Kaminen und Grabsteinenverbraucht wird; Er bricht gewöhnlich in 6 bis 8 Zoll starken Schich,ten, die einen Winkel von 8° Graden machen, und mich daher vermu*then lassen, daß sich diese Lagen nach der Zeit mehr gesenkt haben »mi-stn. Das weichere neben her liegende Gestein ist ein bläulich grauerKalk, von dem ein grosser Theil gebrannt und nach der Stadt ver-führt wird; Man hat hier keine ordentliche Kalköfen, sondern pflegt dieSteine nur in solche Form aufzuhäufen, daß das Feuer bey den Bren-nen einen Zug bekömmt. Dieses Flöy streicht unter dem Flusse weg,und erhebt sich wieder auf dem westlichen Ufer zu einen Hügel, auf demeine grosse Menge der schönsten theils Missen, theils gelblichen Quarz-krystalldruftn von verschiedener Grösse und ganz los am Tage gefundenwerden; Auch pflegen die Landleute in dieser Gegend zuweilen steinernePfeilspitze und Hacken der Indianer auszugraben.
Pon hier reiste ich i8 englische Meilen weiter gegen Nordwestum einige Eisengruben zu besehen; schon unter Wege fand ich sehr grosseStrecken der Oberfläche ganz mit einem rothbraunen Eistnmulm über-deckt, zur Anzeige wie häufig dieses Metall in diesem Staate verbreitetist. zs Meilen von Philadelphia gegen Nordwest, und r Meilen west-lich vom Flusse Skuylkill zeigt sich ein gleichfalls von Nordosten nachSudwest streichender kahler- Hügel mit diesem Mulm ganz überdeckt,worinn gleich unter der Oberfläche ein r — Lachter tiefer Strich voneinem okerförmigen, gelbröthlichen Eisenstein gefunden wird. We-nige Arbeiter Pflegen in kurzer Zeit eine grosse Menge dieses Gesteinsauszufördern, welches sodenn geröstet und in einem einige Meilen da-von entferntem Ofen geschmolzen, und zu Stangeneisen verarbeitetwird. Das liegende ist eine dünne Schichte voll weislichern Thon,
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