Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Erster Jahrgang.]
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glänzctiden Golde bestehenden Rückstand zeigte, der nach Absprengung des Gefäses und Pülverung des mit Gold überzogenen Gla-ses mit fein gekörnten Blei angesotten, und der hiervon erhaltene Blei-könig auf der Kapelle abgetrieben, ein blaßgelbes Goldkorn, das 4z Aßwog, zurück ließ, welches auf den Ccntner berechnet — M. 14 L. 3Q- Ä- an gediegenen silberhaltigem Golde betrug das nach vorge-nommener Quartirung, ohne welcher es im Scheidewasser unauflösbargewesen sbyn würde, 22^ A. pr. Mark an Golde, und 32^ H Silber,somit im Centner — M. 12 ?. z Q. L an reinem gediegenenGolde, und — M. i L. z Q. L an reinem gediegenen Silberzeigte.

Es würde überflüssig seyn zu erinnern, daß dieser Ausschlagnach Verschiedenheit der Goldblätter bald grösser bald geringer, und fastniemals, am wenigsten aber alsdenn genau zutreffen könne, wenn inErmanglung reiner Gvldcrzblätter mehr oder weniger von dem Gang-stein hinzukömmt: so viel kann aber aus den Erfolg des zweiten Versuchsimmer mit entscheidender Gewisheit gefolgert worden, daß in unserenGolderzblattern auch ein Theil unvererzten obgleich unsichtbaren gedie-genen Goldes und Silbers enthalten sey, und durch das Anreiben mitQuecksilber abgeschieden werden könne.

Dritter Versuch.

Vor den Löthrohr auf einer Kohle untersucht fliesten di^ Blat-ter sehr leicht wegen des beigemischten — wie unten zu ersehen seynwird — Spießglases, Blei-und Arsenikantheils, mit einem weißlichenzum Theil bläuliche» Rauche und einem geringen Arsenikgeruch, derwegen des damit vermischten und unter einem entwickelten Spießglas,Blei- und Schwefelrauches nicht so empfindlich als für sich seynkann.

Nach Verflüchtigung des Schwefels und der halbmetallischenTheile bleibt auf der Kohle ein schwurzlichbraunes aus Gold, Silber,Eisen, und bisweilen auch einem geringen Antheil Blei bestehendes

Korn,