Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Erster Jahrgang.]
Seite
60
JPEG-Download
 

6v ^

folgenden Versuchen ein anderes Stück dieses Erzes hernehmen, umdaraus durch das Sichern, übermal eine Parthie so viel möglich vonder Gaugart befreiten Erzes zu erhalten; Allein da die Erzstuffen inihrem innerlichen Gehalte abwechseln, und selbst die wesentlichen Be-standtheile der gemischten Körper in Absicht ihres Verhältnisses verän-derlich sind, über dieß auch durch die Sicherung nicht allemal die Erz-theilgen gleich rein, und von aller Ganggsteinart befreyet erhalten wer-den können, so wird man sich bei Voraussetzung dieser Bemerkung, überden Unterschied der nachfolgenden Ausschläge nicht wundern dürfen, dersonst auffallend und verdächtig sryn würde.

O

r Quentgen von dem geschlämmten Golderz in

KönigLvasser aufgelöst gab an unaufgelösten Rückstand, der mitgrünlichen Schwefelflocken untermischt war, 25 H, nachdem das Goldund die allenfälligen Eisentheile aufgelöst, ein Theil des Schwefels wäh-rend der Auflösung zerstört, und das Silber, Spießglas, Blei undArsenik in Verbindung der Salzsäure, und in Gesellschaft der beige-mischten, von dem Ganggstein zurückgebliebenen Kieselerde, am Boden««aufgelöst bleiben mußte.

Achter Versuch.

Die erhaltene Auflösung mit milden Gewächslaugensalzgefallt, gab einen gelbröthlichen und A. betragenden Niederschlag,dessen vermehrtes Gewicht von der Luftsäure — so nenne ich nach Berg-mann den ^.erem üxum — herrührte, die sich mit dem Niederschlagverband, während daß das hinzugegossene Laugensalz sich mit dem Königs-wasser zu bereinigen, und in der Auflösung ein dreifaches, aus demDigestivsal; und säulenförmigen Salpeter bestehendes Dopl - oderNeutralsalz darzustellen suchte.

Neunter Versuch.

Dieser if H. betragende Niedrrschlag hat, nachdem er mitBlei eingetränkt und kapellirt worden, zc>z Aß oder 96 Loth L.

daö