77 -
-er Fels wenig verändert ist, er auch wenige und nicht so tiefe Hehlenzeiget. Die Seite gegen Mittag hat mehr Veränderung erlitten.Diese als die nächste am Meere, trägt gar ke.ne Art von Gewächsen.Nur auf den Felsstücken, die entweder keine, oder nur eine geringeVeränderung erlitten haben, zeigt sich da und dort eine Pflanze.
An einigen Orten des Felsen, und innerhalb der Grotten siehtman Oefnungen auf Art der Luftlöcher von verschiedener Größe, welchedurch eine Zerfressung des Felses entstanden zu ftyn scheinen. In derGegend dieser Luftlöcher ist der Fels hie und da zermalen, und dießum so mehr, ie häufiger jene sind. Die Steine, welche vor einigendieser Löcher stehen, sind ausgefressen, und von der Seite, da sie gegen-ie Löcher sehen, rinnenförmig ausgeholt. Auf der Seite des Pulogegen Mittag, wo die Veränderung des Felses beträchtlicher ist, sindauch die benannten Luftlöcher größer, und häufiger.
Der Grund des Pulo samt der Erde, die sich an denselbenerhebt, ist guten Theils mit Fruchtbäumen und Gartengewächs nbepflanzet.
In diesem bisher beschriebenen Pulo wird der Salpeter in ver-schiedenen Gestalten angetroffen. Sie fanden ihn krystallisirt in denfettesten Gestalten, und rein bis auf eine Tiefe von is Spannen, kalmi.Einige Stücke haben oben und unten eine regelmässige Krystallisation,in der man die gewöhnliche Figur des Salpeters wahrnimmt. AndereStücke haben zwey, drey verschiedene Krystallisationen, die mit einigenBlättchen bom Kalksteine und mit Lagen von Salpeterhältiger Kalkerdeuntertheilet sind. Diese krystallisirten Stücke hangen besonders an derWölbung der Höhle; andere sind am obern Rande einiger Vertiefun-gen am Felsen befestiget.
Der nemliche krystallisirte Salpeter fand sich in kleinern Stü-cken, in dem durchlöcherten oder zerfressenen Felsen wie eingeleimt, undließ sich von außen wie so viele kleine Pyramiden sehen.