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1) eine von Kohle vollkommen reine Asche zu erhal-ten, und
2) den Gang anzugeben, welchen wir bei der Analyseder Asche selbst befolgten.
I. Einäscherung der Fflanzen.
Die vollkommene Verkohlurig sämmtlicher Pflanzenwurde in einem bedeckten Porzellantiegel, die weitere Ver-brennung der Kohle aber in einem offenen Platintiegel,vermittelst einer Berzelius’schen Glühlampe vorgenom-men. Die letzteren Antheile von Kohle, welche auf dieseWeise nicht mehr fortgeschaflt werden konnten, wurdenentfernt, indem diese noch viel Kohle enthaltende Aschein eine Glasröhre von schwer schmelzbarem Glase, wieman solche hei Elementaranalysen benutzt, gebracht wurde,dann über die zum Glühen erhitzte Asche, so lange Sauer-stoff, der aus einem mit der Verbrennungsröhre verbun-denen Gasometer ausströmte, geleitet, bis alle Kohle voll-ständig verbrannt worden war. Die Kohle brannte aufdiese Weise sehr leicht und vollständig weg; auch habenwir nie bemerkt, dass bei dieser Temperatur Asche undGlas auf einander eingewirkt hätten, denn nachdem dieAsche mit destillirtem Wasser aus der Verbrennungsröhrefortgespült war, erschien dieselbe wie unbenutzt. DieTotalsumme des Gewichtes der Asche ergab sich durchWägung der Verbrennungsröhre vor und nach der Ver-brennung.
II. Gang der Analyse.
Was die Aschenanalysen selbst anbelangt, so habenwir überall die Bestandtheile der Aschen durch nach ein-ander folgende Einwirkung von destillirtem Wasser undSalzsäure in drei Gruppen gebracht, nämlich:ä) in 'Wasser lösliche Substanzen,
b ) in Salzsäure lösliche Substanzen,
c ) in den Rückstand.
In der Gruppe a erhielten wir die Alkalien und die