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CHENOl’ODK.«.
Orte , Wog», steinige und fette Plätze um Dörfer uml Höftiauf Schutt und an Zäunen überall gemein.
- 8. B. rubrum (Rchb.—Cheiropodlum L., Polt,); Bttttterglänzend, rautenförmig-Stichig, fast spiesfürn]lg-31a]>l>ig, t’iich-tig - gezähnt, Zähne lanzettlich; Aehren zusammengesetzt,beblättert; Samen glatt, aufrecht, die der endständigen Bl“'tuen au den Knäuelchen wagerecht. Q. Juli — September.Schutt, alte Mauern, Wegränder, Ufer fast überall gemein,
4. B. g lau cum (Koch., Chenopodium L., Poll.). Blätterlänglich oder eiförmig - länglich, stumpf, entfernt - gezähnt,Unterseite graugrün ; Aehren blattlos; Samen glatt, aufrechtund wagerecht. Q. Juli — September. Gräben, Wegränder,Ufer und ungebaute Plätze um Dörfer, an vielen Orten, abernicht überall; im Westrich, z. B. häufig um Zweibrücken undSaarbrücken, bei Kaiserslautern aber, uml von da südltd*durch einen grossen TheildesVogesensandstelngebirgs fehlend.
7. AT1UPLEX L. Blüthen lhäusig, [bei wenigen Arte"sind Zwitter eingemischt). Männchen oder Zwitter: Blüthen3 — 5theUig; Staubgefässe 3 — 5, auf der Basis der Blütb"eingefügt. Weibchen : Blüthen zusammengedrückt, 2 lappiSoder 2theilig, mit gezähnten oder ganzrandigen Lapp 1 '"'ilautfrucht zusammengedrückt. Samen senkrecht, eiweis 1 'haltig, mit einer krustigen Samenhaut. Keim am UmfanS"des Samens. Würzelehen nach der Basis, selten nach derSpitze des Samens gerichtet. — Blüthen grünlich.
a) Weibliche Blüthen bei der Reife krautig oder häutlfonur an der Basis zusammengewachsen.
1. A. tatarica (L., A. oblongifolia W. K., Koch syn. fil '-1. und 'faschenb., F. S. Fl. 6. et O. ezs. 332). Stengel kr»“'tig und nebst den Aesten aufrecht; die untern Blätter ei-l an 'zettförmig, gezähnt, fast spiesförmlg, die ehern lanz ‘ttll cl1 ’ganzrandtg; fruchttragende Blüthen ei-, fast rautenfärh "d’ganzrandig, Ms auf die Basis getheilt; die fruchttragend""Aehren locker, an der Spitze überhängbnd. ©• Juli —tember. Trockene ungebaute Felder, Hügel, Raine ,ränder und Dämme, besonders auf Lehmboden auf der Rb eil1fläche von Speyer bis Bingen, und von da durch das
thal bis Kreuznach, Sobernheim u. s. w.; auf den Hüg edes Tertiärkalks, besonders an Weinbergsrainen beiheim, Ungstein, Kallstadt u. s. w. (seit Koch).
2. A. patula (L., Poll ). Der Stengel krautig!untern Aestc spreizend; Blätter gleichfarbig, die ü nt<H [gezähnt, lanzettlich - spiesförmlg, die übrigen lanzetti*" ^die obersten linealisch; die fruchttragende Bliithe spies-