l'OLYGONBiK.
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mlg, fast breiter als lang. Bl« gewöhnlichste Form. — ß has-tllis, Blätter 3ecklg, sjiitz, durch den beiderseits 'verlänger-ten Zahn der Basis sptessformig. Bie untersten'Blätter oftwie bei der vorhergehenden Var. — y triangularls (R. glaucuaJacq.), Blätter 3eckig-eiförmig, der Zahn der Basis fehlendoder sehr kurz.
. 12. R. Acetosa (L., Poll.). Die inneren Zipfel der frucht-
tragenden Blüthe rundlich-herzförmig, häutig, ganzrandig,an der Basis mit einer herabgebogenen Schuppe versehen, dieäusseren zurückgeschlagen; Blätter pfeil- oder splessföruilg,aderig; Nebenblätter geschlitzt - gezähnt. 9|. Mai, Juni.Wiesen, Triften, Raine, lichte Stellen ln Wäldern, überallgemein. — Var. a. vulgaris, Blätter pfeilfiirmig, die untereneiförmig, stumpf, die oberen spitz. — ß auriculatus, Blätterspiess-pfellförmig, unterste länglich, obere verlängert - lan-zettllch, wellig, oberste sehr schmal. — y ilssus (R. Acetosay L., R. intermedius St. aber nicht i)C.), genau wie dieVar. ß, aber die Oehrchen 2 — 3spaltlg. Auf den Ganerbenbei Speyer.
13. R. Acetoseila QL., Poll.). Bie inneren Zipfel derfruchttragenden Blüthe rundlich-herzförmig, häutig, netzade-rig, ganzrandig, ohne Schuppe , von der Länge der Nuss, dioäusseren aufrecht, angedriiekt; Blätter spiessförmlg, Ianzett-Hch oder linealisch. 9|. April — Juni, tngebaute Orte,trockene Wiesen, Triften, Sandrelder, Brachfelder, alte Mei-ler überall sehr gemein. — Var. a vulgaris, Blätter lanzett-licli, pfeilförmig'. — ß angustifollus, Blätter linealisch oderschmal lanzettllch, oft nur mit einem, selten ohne Oehrchen.— y multifidus (R. Acetoseila <5 und R. multifldus L.), grös-ser, Oehrchen der Blätter 2 — 3spaltig.
2. POLYGONUM L. Blüthe 4 — 5spalt!g oder -theilig,oberwärts farbig. Staubgefässe2reihlg; in der äussern Reihe5, mit den Zipfeln der Blüthe abwechselnd; in der Innern 3,den 3 inneren Zipfeln der Blüthe und den Flächen des 3kan-tigen Fruchtknotens gegenständig, letztere bei gewissen Ar-ten entweder alle oder zum Theil fehlend. An der Basisder Staubgefässe oft Drüsen. Fruchtkolbeu 3kantig , mit 3Narben, oder zusammengedrückt, mit 2 Narben, (und zwarof t auf einem Exemplare,) die Narben oder die Basis derGriffel mehr oder weniger zusammengewachsen. Nuss vonäer bleibenden Blüthe umgeben. — Die 5 Staubgefässe der«ussern lteti le fl„<len sich immer vor und bei 8männigen■Ruthen auch die 3 Innern; bei 7männigen Biüthen fehlt das-jenige Slaubgefäss, welches dem hintern Zipfel der Blüthe