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welche auf einem Boden wachsen, der Eisenoxyd ent-hält, zeigen durch ihre rothe Farbe, daß sie dieses Oxydaufgenommen haben, welches auch die Analyse bestä-tigt. Endlich lehrt uns die Erfahrung, baß im wildenZustande viele Pflanzenarten vorzüglich auf einem bestimm-ten Boden vorkommen j. V. IMrsilaAO kartai--, aufThon; verschiedene Arten von 6xpsopkiilrt auf GypsU. s. w.; nach dem Zeugnisse der Forstmänner habenBaume, welche auf Kalk gewachsen, ein festeres Holz,als die von anderem Boden; und sowohl der kandmannals der Gärtner erfahren täglich den bedeutenden Ein-ßuß, ,welchen die Bestandtheile des Bodens, besondersaber der Dünger auf die angebauten Pflanzen ausüben.Diese Erfahrungen von den genauen Verhältnissen zwi-schen gewissen Pflanzen und gewissen Erdarten sind in-deß keine entschiedenen Beweise, daß die chemische Mi-schung des Bodens auf jene Einfluß habe; denn esist immer möglich, daß diese Wirkungen Folge der phy-stschen Eigenschaften des Bodens sind.
Daß dk Pflanzen auf jeden Fall nicht unmittelbardie Erdarten in sich aufnehmen, sondern daß ihre Be-standtheile, wenigstens der größte Theil derselben, Pro-dukte ihres Assimilations-Vermögens sind, saßt sichWohl nicht läugnen; so wie aber die Thiere aus sehrverschiedenen Nahrungsmitteln die für sie passendenStoffe aufnehmen, und assimiliren, so ist es wohl auchwahrscheinlich, daß die Pflanzen auS der Atmosphäre,dem Wasser und dem Boden die passenden Stoffe zie-hen, und baß diese alsdann in diejenigen Bestandtheileübergehen, welche wir in den Pflanzen antreffen. —
Diese Untersuchungen leiten uns zu dem Schlüsse,baß die Frage über den Einfluß der chemischen Eigen-