Macerata
XVII
Moldau
M.
Marerat-a. bat als eigentl. St. 10,065 E., als Gmd. 19,288 E.Maddaloni. bat als eigentl. St. 17,798 £., als Gmd. 20,257 E.Magdeburg. 1) Rtfbz. in Preussen, hatte nach der Zählung von1864 eine Bevölkerung von 818,348 E. (mit 12,265 M. Milit.). 2) St.ebd.. 62,681 B. (1864).
Magurele, Fick, in der grossen Wallachei, an der Donau, Niko-polis gegenüber.
Malaga, St. in Spanien , hat eines der mildesten und gleieh-mässigsten Klimas, nach Süden offen, den Nordwinden versperrt,durch östliche Seebrisen gemildert. Mittle Jahreswärme 19° C.Heilsamer Aufenthalt für Lungenkranke.
Malmedy, St. in Preussen, 8952 E. (1864).
Malta, brit. Besitzung, 116 engl. QM., 1862 mit 143,970 E.;Öffentliche Einnahme 163,807 , Ausgabe 148,873 Pfd. Stlg.; Gehaltder ein- und ausgelaufenen Schiffo 836,468 Tonnen; Werth der Ein-fuhr 8.697,674, der Ausfuhr 2,990,558 Pfd. Stlg.
Manchester, St. in England, 364,980 E. (1864).
Mannheim, St. in Baden, 80,565 E. (1864.)
Mansfeld. St. in Preusson, 1700 E. (1864).
Marggrabowa, Oletzko, St. in Preusson, 4062 E. (1864).Margontn, St. in Preusson, 2228 K. (1864).
Marienberg, St. in 8achsen, 6414 E. (1864).
Marienburg, St. in Preussen, 8013 E. (1864). [bürg.
Marleusiel, Ort in Oldenburg, zwischen d. Jahdemdg. u. Olden-Marlenwerder, l)Rgbz, in Preussen, hatte nach der Zählung v.1864 eine Bevölkerung von 760,276 E. (mit 6562 M. Milit.). 2) St.ebd.. 7873 E.
Markllssa, St. in Preussen, 2000 E. (1864).
Markneiikirchen, St. in Sachsen, 3796 E. ( 1864 ).
Markranstädt. St. in Sachsen, 1492 E. (1864).
Die Totalbevölkerung, bisher immer auf60,000 E. geschätzt, beträgt nach einer zu Honululu erschienenenleitachnft nur etwa 6000, welche auf 6 Inseln folgendermaassenvertheilt sind: Nukahiwa 1200 (mit zwei Missionären), Uapoa 600(mit einem Missionär), Huva-oa oder Dominica 2500 (mit zwei Mis-sionären), TJaguha 800 (ohne Missionär), Fatubiwa 940 (mit fünfMissionären). v
Marsala, bat als eigentl. St. 17,742 E„ als Gmd. 31,850 E17.0luad"ra e t-Kilometer. ““ ^er Provins beträgt
Massow, St. in Preussen, 2807 E. (1864).
* Doft ‘'* a . ur ^ UR < * en Seychellen, brit. Besitzung, 708 entrl OMPfd Sä ” « 5l h f;-i, 8ff «”tliohe :Einnahme 492,324 8 ÄusgZ60M54‘ em " und »«gelaufenen Schiffe 888,902 Ton-nen , V,erth der Einfuhr 4,248,140, der Ausfuhr 2,494,120 Pfd SUn
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M« r arin°, hat aU eigentl” ’ <“ d8
Mcdzlhor, St. in Preussen, 1659 E. (1864). 4 *
Meerane, 8t. in Sachson, 16,714 E. (1864).
MehUack. St. in Preussen, 8610 E. (1864)*
Meiningen, (Sachsen-). - nie Staatsschuld betrug am l18633.661,688 Fl., worunter332,461 Fl. emitt Kaam n i»™(.' ApMeissen, St. in Sachsen, 10,363 E. (i 8 64). a886 ’ mnwei8 «iigen.Meldorf. Flok. in Holstein, 8841 E. (1864).
Memel, St. in Preussen, 17,706 E. (1864).
Mentone, St. in Frankreich, Uep, Alpes maritimes, hat einetreibhauaähnliche Lage am Fusso 3—4000 Fuss hnh.. dwelche die kalten Winde von 0„ N. u. W. abhalten, und ameiner halbmondförmigen, beiderseits von Felsen eingefasstAniu °resbucht. Es gedeihen hier in den geschützten Winkeln der Th«"ler Palmen, reichliche u. gutreifende Orangen- undCitronenh*„rn*Olivenwälder u. s. w. Längs der Bai auf beiden Seiten sind Loolr'häuser und Villen, sowie ein Kurhaus, Brücken etc. erbaut einQuai zum Spazierengehen errichtet und bald soll eine Eisenbahnvon Nizza nach Genua über Mentone gehen. Das Klima ist sehrmild, mässig trocken und vorzugsweise beständig.
Merscheid, St. in Preussen, 7241 E. (1864).
Merseburg. 1) Rgbz. in Preussen, hattenach derZählungy 1864°ine Bevölkerung von 858,899E. (mit 11,317 M. Milit.). 21 8t #»hd12,350 E. ’
Merztg, St. in PreuBsen, 8944 E. (1864).
Meseritz, St. in Preussen, 5067 E. (1864).
Messina, bat als eigentl. St. 62,024 K.. als Gmd. 108,324 E.Oer Flächeninhalt der Prov. M. beträgt 4679 Quad.-Kilometer.Mettmann, St. in Preussen, 6537 E. (1864).
Metz, St. in Frankreich, hat ausser der Civilbevölkerung von883 E. noch 14,000 M. Besatzung.
Mewe, St. in Preussen, 3443 E. (1864).
Mexico. Die Gesetzgebung der einzelnen Staaten war jener
(hioht jedom) der Republik im Allgemeinen ähnlich.
Meyenburg, St. in PreusBeu, 1762 K. (1884).
Miasteczko, St. in Preusson, 1006 E. (1864).
Mielzyn, St. in Preussen, 609 E. (1804).
Mikronesien nennt man die zahlreichen kleinen Inseln zu-®*J m men, welche von 8° s. Br. bis 21 ® oder 22° n. Br. und 180<> bisö. L. v. Grwch. über den grossen Ocean zerstreut sind und inle vier Hauptgruppen der Ladronen-, Carolinen-» Marsohall- undBitter, Lexikon. Nachtrag.
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Gilbert-Inseln zerfallen. GaDZ Mikronesien hat ungefähr 90,000 Be-wohner, von denen die grössere Hälfte auf den dichtbevölkertenGilbert-Archipel kommt, während von den Ladronen, die einstHunderttausende ernährten, nur noch zwei Inseln von etwa 4000Menschen bewohnt werden.
MUltNch, St. in Preussen, 3031 E. (1884).
MiloKlavr, St. in Preussen, 1820 E. (1864).
Minden, 1) Rgbz. in Proussen, hatte nach der Zählung von 1864oine Bevölkerung von 488,149 E. (mit 7692 M. Milit.). 2) Rt. ebd.,13,238 E.
Misdroi, Df. u. Seebad in Preussen, Rgbz. Stettin, Kr. Usedom-Wollin, auf des- Insel Wollin, l 3 / 4 M. vonWollin, 800 E. Bernstein-flseherei.
MlNtrotta, hat als St. 10,808 B., als Gmd. 10,688 E.
Mittel-Amerika oder Isthmus von Amerika wird der Theil desamerikanischen Contiuents genannt, welcher Nord- und Süd-Ame-rika verbindet. Es gohörte früher zum spanischen Amerika, vonwelchem es das Königreich Neu-Spanien, die General-CapitanieGuatemala und einen kleinen Theil des Viee-Königreichs von Neu-Granada umfasste, und dehnt sich zwischen dem atlantischen Meereim O. und dem stillen Ocean im W. zwischen 1° und 38° n. Br. aus.Es zerfällt jetzt 1) in das Gebiet des Staates Mejico, ^) das derehemaligen Bundesrepublik von Coutro-Amerika und 8) das derIsthmusprovinzen (Azuero, Chiricjui, Panama und Veraguas) derRepublik Nou-Granada, und umfasst einen Flächeninhalt von42,700 geogr. Q.-M. Für das Uebrige s. die einzelnen Staaten.
Mittelwalde, St. in Proussen, 2171 E. (1864).
Mittenwalde, St. in Preussen, 2205 E. (1864).
Mittweida, St. in Sachsen , 8285 E. (1864).
Mlxstadt, St. in Preisen. 1341 E. (1864).
Modena, hat als eigentl. St. 82,248 E., als Gmd. 66,612 E.
Modica, hat als eigentl. St. 27,449 E., als Gmd. 80,647 E.
Möckern, St. in Preussen, 1731 E. (1864).
MÖgeltondern, d,i.Gross-Tondern,(unter Tondern aufgef.),fleckenartiges Krcbdf., früher zumdänisch-jütländischen AmtRibe,seit dem Vertrage von 1864 zu Schleswig gehörig, 700 E.
Mors, St. in Preussen, 3040 E. (1864).
Mogilno, St. in Preussen, 1632 E. (1864).
Mohrin, St. in Preussen, 1614 E. (1864).
Mohrungen, St. iu Preussen, 8649 E. (1864).
Moldan, die, türkisch Bogda n, Fürstenthum, jetzt mit derWallachei zu gemeinsamer Regierung unter dem Namen Rumänienvereinigt, grenzt im N. an Russland (Bessarabien) und Oesterreich(Bukowina), im W. an Siebenbürgen , im S. an die Wallachei undBulgarien, im O. an das schwarze Meer und Russland (Bessarabien)und liegt zwischen 45° 24'und 480 17 ' n.Br. und 22° 68 ' und 27° 47'80" ö. L. v. Par. Sein Flä eheninhalt beträgt941 QM. und seineBevölkerung gegen 2 Mill. Seelen, welche in 44 Städten und1088 Dörfern leben, wozu noch 5 Städte auf dem von Russland ab-getretenen bessarabischen Gebiete gehören. Das Fürstenthum zer-fällt in die obere und untere Moldau, wovon die erstere in 6 , dieletztere in 7 Kreise gethoilt ißt. Dazu kommt noch das nach demorientalischen Kriege 1856 von Russland abgetretene tÜTkisch-bess-arabische Grenzgebiet, das westlich durch den Pruth, südlich durchdie Donau uud den St. Georgs-Arm, östlich durch das schwarzeMeer u. das Burna-Sola begrenzt wird. Der Haup tf 1 u ss des Lan-des ist die Donau mit ihren Nebenflüssen, demSereth, Pruth, Kagul,Jalpuch, Taschlük. Bedeutendere Seen sind : der Bratysch-See beiGalatz , der Kagul-, Jalpuch-, Kattabug- , 'Sasük oder Kunduk-,SchassanÜ und Alibei-See. Der sehr fruchtbare Bodon producirtMais, Weizen, Gerste, Roggen, Hirse, Tabak, viel Wein, Melonen,Holz. Von den Hausthieren hat die Moldau insbesondere kräftigeausdauernde Pferde, viel Rindvioh, Schafe und Schweine. Metallesind ziemlich vielo vorhanden , doch werden sie nicht ausgebeutet;von den Mineralien wird vornehmlich Salz und Salpeter gewonnen.Soolbäder zu Okna und Slanik. Das Klima ist sehr veränderlich,aber im Allgemeinen gesund. Der Sommer ist sehr heiss, derHerbst bringt viele Stürme, der Winter dauert gewöhnlich öMonate.Die Bewohner sind theils ostromanischen Stammes, theils bulgari-schen u. russischen Ursprungs. Sonst leben in der Moldau noch Arme-nier, gegen 60 , 000 Magyaren, 60.000Juden, meistens österreichischeUnterthanen, Zigeuner, Griechen und viele fremde Europäer, diesich dort als Handwerker und Handelsleute niedergelassen haben.Dem Staude nach zerfallen die Bewohner in den Adel, die Geistlich-keit u. die Bauern, zu denen jetzt auch die Zigeuner gehören, die bis1866 Leibeigene und Sklaven waren. Ein eigentlicherBürgerstandist erst in der Entwicklung begriffen. Die Adeligen (Bojaren) wer-den in verschiedene Klassen mit verschiedenen Titeln getheilt, ihnengehört auch der grösste Theil von Grund und Boden in der Moldau.Die Hauptbeschäfti gung der Bewohner ist der Ackerbau undViehzucht, doch werden beide noch wenig rationell betrieben. DerGraswuchs der Wiesen und Weiden ist vorzüglich; das Hornviehist stark und ausdauernd und bildet einen bedeutenden Gegenstanddes Handels. Der Weinbau erzielt einige vorzügliche Sorten; er-wähnenswerth ist noch die Bienenzucht, welche ein ausgezeichnetesWachs liefert. Die Industrie steht auf noch tieferer Stufe als derLandbau. Die meisten Handwerke werden von Fremden, in Jassyhauptsächlich von Juden betrieben. Die meisten Industrieerzeug-
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