Adresse (Ste)
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Aetolien
Adresse (Ste) , Df. in Frankreich, Dep- Seine inför.. Arr. undbei Havre, 1664 34. Lenchtthurm. [bei Froges, 830 E.
Adrets (les), Df. in Frankreich, Dep. Ieöre, Arr. Grenoble,
Adrien (St.), 1) Df. in Frankreich, Dep. Cbto du Nord, Arr.Guingamp, 667 E. 2) Kl. St. in Belgien, Ostflandorn, SO. bei Oent.
Adrlers, Df. in Frankreich, Dep. Vienne, Arr. Montmonllon,1788 E. t 2S11 E -
Adro, X’frdf. in Italien, Dombardei, Prov. Brescia,Distr. Cliiari,
Adsaneta, Fick, in Spanien, Prov. Valencia, Boz. Albatda,1118 E.
Adsclittn, Adjan, die Ostküste Afrikas am indischen Meere,vom Vorgebirge Guardafui über ilen Fluss Magodoscho hinaus; vonArabern und Negern bewohnt.
Adscheh, (Adjeb), Nchehr, St. in Porsien, Adjerbeidjan.
Adscheid, Df. in Proussen, Rgbz. Köln, Siegkr., 170 E.
Adscherud, zerfallenes türk. Kastell in Afrika, bei Suez, wogendes guten Trinkwassors Karawanon-Station.
Adschud, Artjuil, St. in der Moldau, bedeutende Jahr- und
W'ochonmürkto.
Adsel, Ortin Kurland, andorAa. GipBbruch, Leinwandweborei.
Adslow, Krclidf. in Dänemark, östl. Jütland, Stift Aarhuus.
Adu, St. in Afrika, Ober-Guinea, Reich Beuin.
Adimrd, Gind. in den Niederlanden, Prov. Gröningen, 1962 E.
Adula, Geb. im Schweizer Kant. Graubündten, zwischen domSt.-Gotthard, Muschelhorn und Bernardin, das die Quollen desRheins, Tessin und der Reuss enthält.
Aduinpoor, St. im brit. Ostindien, Distr. Azimgurh. 26° 10'n. Br. 83° 41' ö. L. v. Grwch. [bildend.
Adur, Fl. inEngland, GfBch. Sussex, den HafenNew-Shoroham
Advonturc, Inselgruppe, von Cook 1773entdeckt, im Archipelder niedrigen Inseln. 17° 4' s. Br.
Adzaneta, Fick, in Spanien, Prov. Castellon de la Plana, Bez.Lucena, 1623 E. [ehinos. Grenze, am Fl. Adzu.
Adzu-Thang, St. im östl. Tübot, im Schneegebirgo, an der
Acdermanusdorf, Df. im Schweizer Kant. Solothurn, Bez. Bals-thal, 486 E.
Aeflllgen, Df. im Schweizer Kant. Bern, Bez. Burgdorf, 443E.
Aegwlis«hß Inseln, drei Inseln an Siciliens Westk.: Lovanz-o,Favignana, und die nackte Maretimo. Sie werden von 12,000 Meu-chen bewohnt, sind gesund und fruchtbar, und haben ein herr-liches Klima. Feigen, Wein, Granatäpfel, wilde Ziegen und Bäum-chen sind die Hauptprodukte.
Acgiilschen Meer, a. Archipel (griechischer).
Aegori, 1) tiefer und fischreicher See im Schweizer Kant. Zug.Mit berühmten rothon Forellen. 2) Ober- und llntor-Aegerl, Egeri,2 ansehnliche Dörfer ebd., an dom 2450 F. hoch gelegenen See,1885 und 2425 E.
Aegerteu, Df, im Schweizer Kant. Bern, A. Obersimmenthäl,vom Aogertenbach durchflossen, in einem der schönsten Thüler derSchweiz, 346 E. [bei Engelszell, 570 E.
.Ffrdf. in Oe&terr. ob der Kuus, Innkr., Boz. undeino durch steile Geb. fast unzugängliche Insel imÖ®?* 1, Meerbusen d oa g r i ec | u Archipels, mit 6000 E. und gutemn n ‘ * 8t böhlonreich und steinigt, bringt aber Baum-
wolle, Oliven, Wein und Mandeln hervor. 2) St. obd., 6—600 E.
ra > usso eines Berges, von dem aus man eine herrliche Aussichthat. Ruinen eines Jupitortempels.
W ? Kr ’. fischen 31° 35" und 24° 5' 23" n.Br. u.25 bis 34 ö. L. v. Grwch., ist der nordöstlichste Thoil Afrika’», durchdie Landenge von Suez mit Asien zusammenhängend, und grenztim N. an das Mittelländische Meer, im O. au das Arabische oderRothe Meer, im W. an die Lybiache Wüste, im S. an Nubien, dasm der Neuzeit politisch mit demselben vereinigt ist. Der Flächon-raum Aeg. ohne Nubien wird auf 8370 QM. gosohätzt, die Bevöl-kerung nach letzter Zahlung beträgt 5,125,000 Seelen. Man theiltes nach dem Laufe des Nil in Nieder-Aog. (Bahri), Mittel-Aeg.(Wostani) und Ober-Aeg. (Said). Die Bewolmor sind meist arab.Stammes, die arab. Sprache auch die herrschende; in Ober-Aeg.Riebt es ausserdem noch viele Kopten (Urbewohner Aog.) undNeger;Juden, Zigeuner und Türken in geringer Auzahl, viele Europäer inden Städten. Die Bevölkerung bekennt sich überwiegend zum Islam.Aeg. ist eigentlich nur eine grosse durch den Nil befruchtete Oase.Die Bergketten des abessynischon Hochlandes durchziehen dasschmale Kulturland auf beiden Seiten des Nil und verlieren sichallmählich in der Gegend von Kairo. Im O. deB Nilthals ist ödeGebirgsgegend mit kahlen Borgen und Felsmassen, im W. des Stro-mes ein hohes Wüstenplateau, durch eine von N. nach S. sich or-ßtreckende Soukung mit einer Reihe von Oasen von der grossenlybisclien Wüste getrennt. Das Nilthal ist der wichtigste Thoil desBandes; an der Grenze Nubiens ungefähr Va M. breit, wird es oftbis zu 8000 F. verengt, wird erst bei Theben 4 Stunden breit, undendet 3 M. unterhalb Kairo, wo sich der Nil in zwei Hauptarmetheilt und das „Nil-Delta“ bildet, einen ganz ebenen, sehr frucht-baren Landstrich von 400 QM., der sich bis zum MittelländischenMeer erstreckt. Der Hauptstrom und einzige Fluss Aeg. ist der•^il mit 300 M. langem Laufe (s. d. A.). Seen in grosser Zahl, diebedeutendsten im Innern: dor salzige Birket ol Kerum (Möris), dieMamloh oder bittern Seen auf der Landenge von Suez und die 6Natronseen südwostl. von Aloxandricn. Grösser sind die Küston-seen: Birket Marius oder Mareotis, Edku, Maadjoh, Burlos und derMeuzaloh. Zahlreich sind auch die für die Bodenkultur und denHandel gebauten Kanäle, worunter der Mahmudije-Kanal, 12 M.
la »g, 90 F. br., 15—18 F. tief, besonders wichtig.
Das Klima Aeg. ist im Ganzen gesund, mit Ausnahme der8u mpfigen Striche am rothen Meere. Augenkrankheiten, durch dou®alzigen Staub hervorgerufen, sind sehr häufig. Die südl. Streckenhabon nur einen trockenen und heissen Sommer, Mittel-Aeg. hatkühle und heisse Jahreszeit, im nördl. Theile unterscheidet manTe Renlo8e und rognigo Zeit. Das Mineralreich Aog. hietot wenig,mehr das Pflanzenreich: ausser den Gotreidearten (besondersRitter, Lexikon.
Durrah) Papierstauden, Zuckerrohr, Indigo, Baumwolle, Datteln etc.Die Bodenbobauung ist vortrefflich, die natürliche und künstlicheBewässerung durch den Nil ist vorzüglich hiefür wirksam und gün-stig. Der Bergbau ist unbedoutend. Die Viehzucht beschränktsich meist auf die Pferde und Esel, die liier von vortrefflicher Racesind. Schafe, Dromedare, Hühnerzucht. Die Industrie Aeg. istnicht erheblich, da Eisen und Steinkohlen fehlen; 10 Indigofabriken,Rum- und Zuckerfabriken, Alaunfabriken in der grossen Oase und
6 Salpeterfabriken. Verfertigt werden von den Handwerkern grobeLeinwand, Segeltuch, baumwollene Zeuge, Matten und Geschirre,feine Juwelierarbeiten in Kairo. Der Handel ist bei dem [natür-lichen Reichthum des Landes bedeutend; mit Europa u. Amerika•meistens von Alexandrien (an 80,000 E.) und Damiette (28,000 E.),mit dem Innorn Afrikas von Kairo (300,000 E.)> dem rothon Meervon Suez und Kosseir. Die Zahl der 1858 in den Hafen von Alexan-dria eingelaufenen Schiffe betrug 1783 mit 18,200,000 preuss. Thlr.Ladungsworth. Der Worth der von dort aus exportirton Waarenbetrug dagegen etwa 20 Mill. preuss. Thlr. In Suez liefen im Jahre1858 72 Dampfpacketboote ein und 74 aus. Der Werth dor Einfuhrbetrug 126,329,879 Fros., der der Ausfuhr 174,673,506 Frcs. Haupt-gegenstände des Ausfuhrhandels sind: Baumwolle, Weizen, Boh-nen, Reis, Gummi, Elfenbein, Zucker.
Eisenbahnen angelegt von Suez nach Kairo, Suez — Alexan-drien, Alexandrien — Kairo; DampfBchifffahrtsgesellschaften inAlexandrien und Suez.
Die geistige und wissonsohaftl. Ausbildung steht in Aeg. nochauf niedriger Stufe. Polytechnische und raedicinisclio Schule inKairo. Aeg. ist formell ein türkisches Paschalik, von dem übrigensfast unabhängigen Vicekünige regiert, der einen jährl. Tribut von48 Mill. türk. Piaster der Pforte liefert. Die Staatsschuld betrugim Jahr 1857 30—35 Mill. Frcs., die Landarmee bei 20,000 M. DieFlotte bestellt aus 7 Linienschiffen, 6 Fregatten, 4 Corvetten,
7 Briggs, 2 Dampfpackotbooten und 23 Transportschiffen. Münze,Maasse u. Gewichte wie in der Türkei.
Aelboke, I)f. in Belgien, Prov. Westflandern, Arr. Courtrai,1800 E. Wollenwaaren und Tabaksfabrik.
Aelen, s. Aigle.
Aeltro, Df. in Belgion, Prov. OBtftaudern, an der Eisenbahnzwischen Gent und Brügge, 6300 E. [Traunstein.
Aempflng, Empfing, Mineralbad in Bayern, Oberbayern, Ldg.
Aengwinieu, Gmd. und Bez. in den Niederlanden, Prov.Friesland, 3142 K. [625 E.
Acpfingen, Pfrdf. in Würtomberg, Donaukr. OA. Eiberach,
Aiirinighorn, Borg in der Schweiz, in den Berner Alpen, 8600 F.
Acrnon, Aornen, Fick, im Schweizer Kant. Wallis, 340 E. Ge-burtsort Walther’s von der Flue.
Xröe, fruchtbare Insel S. von Filnen, zwischen denlnseln Alsenund Laugoland, zu Schleswig gehörig, 1^2 QM., 10,000 E.
Xröeskjöblng, St. auf der Insel Äröo, Schleswig, A. Sonder-burg und Nordburg, 1000 E. Hafen, Handel, Schifffahrt, Tabak,Borlinerblau. [Mit einer alten Kirche.
Aerschot, St. in Belgien, Prov. Südbrabant, an dor Damer, 4162 K.
Aerseele, Df. in Belgion, Prov. Westttandern, Arr. Thielt,3050 E. [3176 E. Starke Tuchweberei.
Aorlryoko, Fick, in Belgien, Prov. Westflandorn, Arr. Brügge,
AertKcIacr, Df. in Belgion, Prov. und Arr. Antwerpen, 1500 E.
Aerzborg, ein nur 2400 F. hoher Berg in Oesterreich, Steiermark,zwischen den Orten Eisenärz und Vordcrnborg, aber äusserst wichtigdurch seinen ungeheuren Reichthum an Eisenerzen, der jährlich an286,000 Ctr. Eisen Ausbeute giebt. Schon seit 1000 Jahren bebaut.
Aerzen, Fick, in Hannover, Lddr. Hannover, A. Hameln,1400 E. Mit ausgebreiteter Viehzucht, vortrefflichem Flachsbauund guten Holzungen.
AeHcli, 1) Df. in der Schweiz, Kant. Basel-Land, 1150 E. 2) Df.obd., Kant. Luzern, 824 E. Mit guten Armenaustalten. 8) Df. ebd.,Kant. Zürich, A. Greiffensee, 412 E.
Aeschach, Df. iuBayorn, Schwaben, Ldg.Lindau,amBodensee,595 E. Obst- und Weinbau.
Aeschi, 1) Df. in der Schweiz, Kant. Bern, am Thunersee,1081 E. Mit Viehzucht, Weinbau und erheblichem Handel mitKirschgeist; roform. Kirche. 2) Df. ebd., Kant. Solothurn, 430 E.
Aeschlen, zerstreutes Df, im Schweizer Kant. Bern, A. Thun,405 E.
Aethiopien, im Allgemeinen alle, noch fast unbekannten, Länderin Mittel-Afrika, südl. von Nubien; im Besonderen Habesch. Dasäthiopische Hochland ist besonders reich an Eisen.
Aothioplschcs Meer, 1) an der Westküste von Afrika, südl.vom Aequator. 2) Aethiopischer Archipel, das Inselmeer auf derOstküste Afrikas, südl. vom Aequator. Dahin gehören dieSechelleu,Amirunten, 7 Brüder etc.
Aetigen, Df. im Schweizer Kaut. Solotliurn t 280 E. Mit SchlossBuchogg, bedeutender Viehzucht, trefflichem Ackerbau.
Aetighofun, Df. im Schweizer Kant. Solothurn, Bez. Buchegg-berg, 190 E.
Aetna, Monte Glbello, ein Vulkan auf Sicilieu, isolirt ste-llender Haufen von Bergou, dessen Umfang am Fuss 20 M. beträgtund dessen Gebiet an 23 QM. gross ist. Die Höhe giebt SnuB-sure auf 10,280 F., Spallanzani auf 11,400 F. an. Die untere Re-gion ist angebant, sehr fruchtbar, und reicht bis 2500 F. See-hühe; dann folgt die Waldregion von 2500—6000 F. Höhe, unterderen Bäumen eineCastanie, Castaguo di contocavallo, deren Stamman der Wurzel 180F. Umfang hat. Ueber 7500F. hört das Pflanzen-reich auf, und es giebt nur Eis und Schnee, aus dem sich der eigent-liche Gipfel des Vulkan erhebt. Die Tiefe des kegelförmigen Kratersbeträgt 100 Klaftern. Die Ersteigung des Bergas geschieht gewöhn-lich von Catania aus, und erfordert mehrere Tage, aber eine ebensomajestätische als eigentümliche Aussicht lohnt reichlich die Mühe.37U 45' 40" n.Br. 820 41 ' jo" 5. L. v.Par. [Griechenland.
Aetolien, bildet mit Acarnanien zusammen ein Guv. des Kngr.
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