Badaran
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Badenweiler
Badaran, Fick, in Spanien, Prov. LogroÄo, Bez.Nagera, 880 E.j i > r ^ B ’ ®t. * n Hindostan, Torrit. Oude, Distr. Bainswarra,“§■ J f * ImkB vom Ganges. 26° 28' n. Br., 80<> 30' ö. L. v. Grwch.JjÄdaroux, Df. in Frankreich, Dep.Lozöre, Arr. u. b.Mende,668E.»Hüasky, St. im asiat. Russland, Guv. Irkutzk, an der Ankara,adbergen, Df. in Hannover, Lddr. Osnabrück, A. und beiersenbrück, 262 K. Post, Sparkasse.
«ftafoy, Df. in England, Gfach. Nottingham, 620 E.
Boeu a, * dec kenKtedt, Df. in Hannover, Lddr. Hildesheira, A.
E. [ebd., Gfsch. Southampton, 268 E.
»»üdjHUy, 1) Df. in England, Gfach. Warwick, 872 E. 2) Df.addlley, Df. in England, Ofsch. Chester, 272 E.
•606 jp 0w > (Örcat- und Litt-le-), Fick, in England, Gfsch. Essex,l t J ‘ [von der Spitze Assynt.
Aden!, Meerhusen in Schottland, Gfsch. Southerland, nördl.Lsir, 8( * eborn > Pfrdf. in Anhalt (Bemburg), A. Ballenstedt, 1320 E.
H 6 a 15 Rutor Feld- und 0b8tbau -v nn , ade du Formosa, Ort in Afrika, Guinoa, Benin, nicht weitv °ttder Mdg. des Quorrn.
8Ueu <1 An«, Df. in Frankreich, Dep. Dordogne, Arr. Pöri-ng’ Kanonengiesserei, Hochöfen, Hämmer.
Kfttv. ado £ ftN t> (Gross- und Klein-), 2 Df. in Anhalt. A. und bei,. en * WO und 160 E. [leben, 696 E.
Adelehen, Df. inProussen, Rgbz. Magdeburg, Kr. Neubaldens-Adelunda, Krchspl. in Schweden, Prov. Westraanland.
i au ff er Bergrücken in Schweden, Landach.craslän, unweit der St. Westeräs.
Adern, Df. in Preusscn, Rgbz. Trier, Kr^Bittburg, 680 E.
Hgbi xf em< ‘ UH ® 1 ( ür08 «-)> l ) Uf. in Preusseii, Prov. Brandenburg,jV^Wurt, westl. vonSorau, 295E. 2) (Klein-), Df. obd., 170E.Bund* •**’ Grossherzogthum, der siebente Staat im deutschenber»,/ ein zusammenhängendes Gebiet (6 Orte liegen im Würtcm-b eut * !* nd Schweizer Gebiet), in einem der schönsten TheileTheben n< ^ 8 ’ die östliche oder rechto Seito clor oberrheinischen*7 (l 32 . 11_
^beno und des westl. Abfalls des Schwarzwalds, liegt zwischen
«, v und 490 61' n. Br., 6° 11' und 7 ° 31' ö. L. v. Par., so das»’ nacb S. 33 geogr. M. weit sich ausdehnt. Soino Breite ist163 g j iu der Mitte kaum 2,6, im S. bis 21 googr. M. Es ißt seit
66,9
QM.
mit
198,160 E.
in
23 St.
11 A.
370
75,1
„
345,913 „
29 *
10 „
445
r. 73,7
„
„
469,782 „
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393
•• 62,7
355,436 „
30 „
18 „
377
278,4
qmT
mit 1
^369,’291LE7
in
114 St.
64 A.
1586
Sut
l QM.
Bewohner, katholisch, V 3 protestantisch, sind nördl. vonzänkischen, südl. von der Murg alemannischen, auf derhsbs llg l8c ^ en Hochebene schwäbischen Stammes, deren Sitten,Te r 8 Pk-' v . e ^ 8e und Trachten in den verschiedenen Landschaften auchjj^den sind.
^^eii e e ^ natbr ^ cbon Beschaffenheit nach kann man Buden iu zweithai e8 be ^ eu » von denen der eine die rechte Hälfte des Rhein-^Rfeift 1 an( lere die Strecke des Odenwaldes und Tauberthalcs* 6r ® er Fzug, welcher das Thal des Rheins auf dessendes ^begrenzt, beginnt als Sch war z wald im S. deB Lau-ert* ,. und dehnt sich in einer mittlern Breite von 4M. nord-
ift d er J® Zür Murg, parallel mit den Vogeeen jenseits des Rheins.
von Fforzheim und Neuenburg verflacht er sich zubche pOgellande. Bcilleidolbergbeginntder Odenwald, eigent-Y on f | ^Setzung des Schwarzwaldes. Derselbe zieht sich östl.NwV , * 8tra98e ’ imW. von der Ebene dos Rheins begrenzt,? J ö le ‘ ln und Darinstadt bis gegen Frankfurt und füllt dasüi e l* 0 *«" dem Rhein, Main und Neckar,der ui ed ® l Rendsten Kuppen des Schwarzwaldes sind von N. undfiel M auon 3636 F. oberhalb Gantern, einige Stunden von Basel;^50p , len *393 F. am Ende des Münsterthaies; der Feldberg^ 122 ßjJ p r Kandelberg 8903 F., der Kölilgarten 3838 F., der Knie-7? r herrao>* ^ en Kern des Gebirges bildet die Granit-tineusforiuation* r *chr w ld fifanzen BÜdwestl. und westl. Theil, wesshalb auchDer ft U,ld 8cbar ^ abgeschnittene Kuppen, Thäler undSchluch-Tbüi Theil besteht mehr aus buntem Sandstein, mit Borgen"&he iRft/fJ,! 1 * Als höchste Erhebung desOdenwaldes, dessenMittel-t^eck be frägt, gilt der Katzenbuckel, nordöstl. Über Eberbach' b h a 8 ebi ar ' ^180 F. hoch. Imsüdöstl. Theile tritt die Fortsetzung desUl kl iet 7 f r ^ c ® uach Baden über, wird von der Donau durchbrochenliej.'^^haUHeubeignach'Würtemberg fort. Oestl. voraßoden-^ et ^auH <laa raubo un <l 2200 F. hohe Gebirge, der Heiligenberg unden westl. davon, im SO. isolirt der Kaiserstuhl 1763 F. hoch.J* 1 !'. Kiiw t * 1Ü88e siud der Rhein, die Wutach, Alb, Wiesen,Murg, Pfinz, Kreich, Neckar, Enz, Elsenz, Jaxt, Itter,Stoc ^aoh Uber ’ n °uau. In den Bodensee fliesson die Radolfszeller-,uiu U,ui Soef elder-Aach. — Das Klima ist überall sehr ge-^ Allgemeinen sehr günstig, namentlich in den Thälern
Du“ L und Neck “'-.
l? ^Vki 1 6gnete un(1 sehr gut bebaute Land (97 QM. Ackerland,Uud oi 41 und Weiden, 6 QM. Weinland. 3 1 /* Garten-i ! 1 Bewnl /a Oedung), deckt die nothwendigen Bedürfnisse>itie V xf" 6r und liefert von Produkten Gotreide und guteEimer (Markgräfler, Affenthaler), Obst, Kastanien,a ’°°0 160,000 Ctr., Hopfen gegen 10,000 Ctr., Hanf gegen
yM de r u V achs - Auch die Waldwirtschaft ist sehr bedeutendtew 2 üchf j°f zban del eine ergiebige Quelle des Reichthums. Dieb»' auch üheBd - Fischerei im Rheine und Bodensee bodeu-Ki.^ badfln, 1 8 b cho und niedere Jagd nicht gering. DeiBerg-unrl qm n ^ cbt sehr bedeutend; ausser kleinen Mengenlot»K et ^aR 1 ;. 1 | ber ® wird etwas Gold aus dem Rlieinsande gewaschen,de> (1868- a Ü und Braunstein gewinnt man; Zink bei ’Wies-Kan 1 040 Ctr -), Eisen wird im südl. Schwarzwalde beson-{ ern und Oberworth gewonnen, jährl. etwa 126,000 Ctr.Lexikon.
Die namentlich dort befindlichen Eisenwerke erzeugen jährl. etwa360,000 Ctr. Stab- und Walzeisen und 4000 Ctr. Blech. Steinkohlein dem Uebergangsgebirge bei Berghaupten, Diersburg, Zunsweier,Baden und Umwegen. Torf in Ueberfluss, Gips, Porzellanerde,Töpferthon. Salz in den 2 Salinen Dürrheim und Rappenau, an366,000 Ctr. Die Zahl der Mineralquellen ist gross.
Die Industrie ist seit dem Anschluss Badens an den Zoll-verein lebhafter geworden. Es mag gegen 360 Fabriken gehen, an30 Tabaksfabriken, namentlich in Mannheim, Lahr, Rastatt, Heidel-berg; an 16 Tuchfabriken, in Pforzheim, Neustadt etc.; viele Baum-wollmanufakturen, 11 Baumwollspinnereien mit 210,000 Spindeln,die grösste zu St. Blasien; Seidenfabriken, bei 36 Papierfabriken,Glashütten, Steingut- und Porzollanfabriken, grosse Rübenzucker-fabrik zu Waghllusel, Gerbereien, 15 Gold- und Silberfabriken, 9Maschinenbauereien, namentlich zu Karlsruhe und Emmendingen.Pforzheim und Lahr sind die industriösesten Orte. Dem Scbwarz-walde ist seit lange eigentümlich: die Verfertigung von hölzernenUhren, Spieldosen, Holzwaaren, Strohflechtereien, von Kirsch- undZwet 8 chgenwasser etc. Der Handel ist besonders Transito-undSpeditionshandel, unterstützt durch gute Strassen, Eisenbahnen(44,5 M.) und Dampfschiffe auf dem Rheine, dem Neckar und Boden-see. Der bedeutendste Haudelsort ist Mannheim. Ausgeführt wirdbesonders: Holz, Wein, Vieh, Getreide, Hanf, Tabak, Obst, Oel,Kirsch- und Zwetschgenwasser, Bijouteriewaaren, Uhren, Holz-und Strohwaaren. Mineralwässer.
Für den öffentlichen Unterricht ist in Baden vorzüglichgesorgt. Das Land hat 2 Universitäten, in Heidelberg mit ca. 600Studenten und in Freiburg mit ca. 860 Studenten, erstere mit einerBibliothek v. 150,000 Bdn. u, letztere mit einer von mehr als 100,000Bdn.; auch Karlsruhe besitzt eine Bibliothek von 100,000 Bdn.;7 Lyceen mit 66 Lehrern zu Karlsruhe, Constanz, Freiburg, Heidel-berg, Mannheim, Rastatt, Wertheim; 6 Gymnasien, 3 Pädagogien,29 höhere Bürgerschulen, 1 evangel., 2 kathol. Schullehrerseminare,
1 vorzttgl.polytechn.Schule inKarlsruhe, 84Gewerbschulen, 2 land-wirthschaftl., 1390 kathol., 790 evangel. und 28 jüdische Volksschulen.
Die Regierungsform ist die constitutionell monarchische. DieStaatseinnahmen betragen 6.182,872 Thlr., die Ausgaben6,041,580Thlr. (für 2 Jahre). Die Staatsschuld beträgt 24,687,904Thlr. , die Eisenbahuschuld 24,587,960 Thlr. Die Armee zählt aufdem Kriegsfusse 16.607M., aufdemFriedensfusse8280M.mitöFeld-und 3 Festungsbatterien. Man rechnet nach Guldeuim SäV^-Gulden-fusse, 100 Fuss = 96,68 Pr. F., 100 Mgn. s 140,99 Pr. Mgn., 100Malter s= 272,2 Pr. Scheffel, 100 Mass = 131 Pr. Quart.
Baden, 1) A. im Grosslierzogthum Baden, Mittelrheinkr.,
2 QM., 18,200 E. in 8 Gmd., zu denen 42 Zinken und Höfe kom-men. Ackerbau unbedeutend, aber schöne Wiesen und Gründeheben die Viehzucht. Das Klima mild, Obstbau, schöne Gegen-den, z. B. das Thal des Oosflusses und der Wasserfall bei Ge-roldsau. 2) Baden-Baden, St. und Schloss ebd., 7750 E. Führtseinen Namen von den seit der frühesten Zeit dasolbst berühmtenund sehr besuchten warmen Bädern (37° bis 64° R.), am Oel- undRothenbach, in einem schönen Thal des Schwarzwaldes, grössten-theils am Abhange eines Hügels, worauf das Schloss steht. Die St. istunregelmässig und alterthümlich gebaut. Der warmen Quellen sind16, deren Wasser vollkommen hell und geruchlos, aber von schwachsalzigem Geschmack ist. Gymnasium, höhere Bürgerschule, Ge-werbschule, Kleinkinder-Bewahranstalten; Spital, Krankenhaus;viel Fabrikfleiss: Leder, Rohrstühlo, Seiler-, Töpfer-, Fayence-,Seifensiederwaaren. Die Umgegenden sind schön uud die Luft sehrgesund, wesshalb die Sterblichkeit noch geringer ist, als indemdurch seine gesundo Luft berühmten nahen Rbeinthal; 26,000Bade-gäste. Eine kleine Stunde von der Stadt liegen die Ruinen vomSchloss Hohen-Raden, Stammschloss der jetzigen Grossherzöge.51) Bez. iiu Schweizer Kant. Aargau, in 4 Kr.: Baden, Mellingen,Bohrdorf, Kirchdorf getheilt, 26,300 E. Landbau und Viehzuchtblühen, aber an Manufakturen fehlt es. 4) St. ebd., an derLimmat,zwischen dem Schloss- und Lägerberg, 2930 E. Weinhandel undLandbau; Rathhaus, wo 1714 der Badener Friede zwischen Oester-reich und Frankreich geschlossen wurde; kathol. Pfarrkirche, Chor-herrnstift, Capuziner- und Franziskanerkloster, berühmte warme(370 R.) Schwefelquellen. 5) Banden , St. in Oesterr. unt. d. Enns,Untexwienexwaldkr,, 6603 E. Berühmte Stahlarbeiten, besondersRasirmesser; warme Schwefelbäder (22° bis 29° R.), in reizendenUmgebungen; schöne Kirche und andere Gebäude, Wohlthätig-keitsanstaltcn. 48° 0' 29" n. Br., 180 54 * iß" ö. L. v. Par. 6 ) Df. inFrankreich, Dep.Morbihan, beiVannes. 2676E. 7) Df. imSchweizerKant. Wallis, Bez. Leuk, 476 E. 8 ) Df. in Hannover, BremenLddr. Stade, A. und bei Achim, 860 E.
Bndenbrunn, Df. in Oesterreich, Steiermark, Kr. Graz Bez.Feldbach, 150 E. [Güstrow, 200 E.
Badendick, Pfrdf. m Mecklenburg-Schwerin, Wend Kr A
Badendorf, Df. in Oesterreich, Steiermark, Kr. Graz Bez!Wildon, 470 E- (216 E
Badenhard, Df in Preussen, Rgbz. Koblenz, Kr. St. Goar,'
Badenhausen, Pfrdf. in Braunschweig, Kr. Gandersheim, A.Seesen, bei Osterode, an der Strasse nach Güttingen, 680 E. Eisen-Lcin j we t b«ei. Auf einem Vorbeige des Harzes steht amDf. die Ruine des Schlosses Hünenburg.
Df - in Hossen-Darmstadt, Rheinhessen, Kant.
Wöllstein, 480 E. ’
Badenxdorf, l)f. in Holstein, A. und hei Reinfeld, 420 E.
^ Df ' ‘“Hannover, Lddr. Stade, A. und bei Zeven,186 E. i) Df. ebd., Lddr. Hannover, A. und bei Linden, 346 E.
Badcnntj-n, mederl&nd. Df. und Port in Afrika, Guinea, Reich
Axim. Goldsandhandel.
Df. iu Baden, Oberrheinkr., A. Müllheim, amFuss des Blauen, 405 E. Silber- und Bleigruben, warme Quellenund Bäder. Merkwürdig ist das 1784 entdeckte römische Bad,222 F. lang, 81 F. breit, mit 60 Gemächern und 56 Warteplätzen.In der Nähe Eisenwerke.
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